Debacher-Blog

Uwes Weblog für Texte die (noch) nicht ins Wiki passen
Dez 29

Seit einiger Zeit bin ich dabei mir Webfonts zu experimentieren. Damit kann man endlich die Gestaltung von Webseiten unabhängig vom Betriebssystem des Betrachters halten. Wie so oft ist auch hier Google dabei kostenlos Unterstützung zu bieten mit den Google Web-Fonts.

Die Fonts kann man relativ leicht aktivieren, so dass sie dann vom Google-Server geladen werden. Man kann sie aber auch herunterladen und auf einem eigenen Server ablegen, dann muss man etwas mehr Aufwand treiben. Hier im Blog habe ich mir das recht einfach gemacht und das Plugin WP Google Fonts installiert, über das ich die Fonts aus einer Dropdown-Liste auswählen kann.

Weitere Informationen finden sich auf einer Reihe von interessanten Webseiten:

es gibt noch viel mehr Fonts, als die von Google:

Dez 22
Webmailer
icon1 debacher | icon2 Software-Empfehlung | icon4 12 22nd, 2011| icon3No Comments »

Seit vielen Jahren benutze ich Horde/Imp und Squirrelmail als Webmailer. In der letzten Zeit nutze ich aber lieber die Programmpakete:

Bei Roundcube handelt es sich um ein freies Programm, welches sich im wesentlichen auf die Mail-Funktionalität beschränkt, aber eigentlich alles bietet, was man so braucht. Eine Anleitung finde man auf den Anbieter-Seiten in verschiedenen Sprachen, u.a. auf Deutsch. Ein sehr umfangreiches Benutzerhandbuch ist auch auf den Seiten der Fachhochschule Darmstadt zu finden.

Group-Office ist ein sehr viel umfangreicheres Tool, mit Kalender und weiteren Groupware-Funktionen. Daher ist der Administrationsaufwand auch etwas höher. Die Installation ist aber sehr einfach und und nicht besonders anspruchsvoll. Es gibt eine kostenfreie Community-Version und eine kostenpflichtige Professional-Version. Die englischsprachige Dokumentation ist im Group-Office Wiki zu finden. Eine deutsche Anleitung, für eine ältere Version, findet sich im Web.

Nov 20

Das Grafikformat SVG fängt an sich im Internet mehr zu verbreiten. Es gibt nur noch einen winzig weichen Browser, der mit dem Format nicht umgehen kann.

Die Quelle für freie SVG-Grafiken im Netz ist Openclipart.org. Leider ist die Seite seit einiger Zeit nicht mehr erreichbar, lediglich der Downloadbereich unter http://download.openclipart.org/downloads/ ist noch zugänglich.Leider sind die Archive nicht thematisch sortiert, sondern nach Urhebern. Ich habe daher nach andere Archiven mit freien SVG-Grafiken gesucht und die folgenden Seiten gefunden

 

Sep 7

Für meine Schule haben wir eine Reihe von Netbooks des Modells Acer Aspire One Happy gekauft. Sehr bunte Geräte, auf denen auch Ubuntu sehr schön läuft.

Was aber leider Probleme bereitet ist die Software für die LEGO NXT-Geräte. Die Bildschirmauflösung bleibt auf 1024×768 eingestellt, auch wenn der Monitor nur 1024×600 darstellen kann. Dummerweise fehlen dann gerade die Kontexteinstellungen, die sich im unteren Bereich des Bildschirms befinden.

Auf der Seite http://www.teamhassenplug.org/NXT/NXTGAdditions.html wird ein Add-in angeboten, welches aus den Kontextmenüs ein Popup macht. Das funktioniert im Prinzip auch, nur dass die Bezeichnungen auf Englisch sind. Ich konnte aber leider keine Möglichkeit finden für die Wiederholungen und die Fallunterscheidungen die Einstellungen vorzunehmen. Damit ist das Tool zumindest für mich nicht einsetzbar.

Eine andere Lösung besteht darin die Bildschirm-Auflösung auf 1024×768 einzustellen, auch wenn das Display dann interpolieren muss. Leider lässt Windows7 diese Einstellung nicht zu. Unter http://www.myasuseee.com/increase-your-screen-resolution-with-this-windows-7-hack/ habe ich dann eine Anleitung für einen Registry-Hack gefunden, der zumdest auf Rechnern mit Intel-Grafik funktioniert.

Man muss also nur regedit starten und dann nach folgendem Schlüssel suchen:

‘Display1_DownScalingSupported’

Hier muss man den vermutlich vorhandenen Wert ’0′ auf ’1′ abändern. Bei mir tauchte der Schlüssel fünf mal auf. Wenn alle Einstellungen korrigiert sind, dann muss man den Rechner rebooten und danach stehen weitere Bildschirmauflösungen zur Auswahl, z.B. 1024×768.

Die Anzeige ist nicht wirklich schön, aber es funktioniert.

 

 

Sep 15

Nachdem Ghostery nun in meinem Firefox alle kommerziellen Webwanzen blockt habe ich begonnen selber mit Webwanzen zu experimentieren. Dafür gibt es das Programm Piwik, das man auf einem eigenen Server installieren und dann in die eigenen Seiten einbinden kann. Damit bekommt man ausführliche Hinweise über die Nutzung der Seiten, ohne Daten aus der Hand zu geben. Alles läuft auf eigenen Rechnern.

In die Webseiten, die ausgewertet werden sollen, muss man nur folgenden Code integrieren (und natürlich anpassen):

<!-- Piwik -->
 <script type="text/javascript">
 var pkBaseURL = (("https:" == document.location.protocol) ? "https://mein-server.de/piwik/" : "http://mein-server.de/piwik/");
 document.write(unescape("%3Cscript src='" + pkBaseURL + "piwik.js' type='text/javascript'%3E%3C/script%3E"));
 </script><script type="text/javascript">
 try {
 var piwikTracker = Piwik.getTracker(pkBaseURL + "piwik.php", 2);
 piwikTracker.trackPageView();
 piwikTracker.enableLinkTracking();
 } catch( err ) {}
 </script><noscript><p><img  src="http://mein-server.de/piwik/piwik.php?idsite=2" style="border:0"  alt="" /></p></noscript>
 <!-- End Piwik Tag -->

Für die Integration in Content Management Systeme findet sich unter http://piwik.org/faq/plugins/ eine Reihe von Plugins. Leider ist deren Nutzung nicht immer unproblematisch.

Für die Mediawiki-Integration findet sich unter http://www.mediawiki.org/wiki/Extension:Piwik_Integration eine passende Software. Man muss nur beim Download aufpassen. Hier wird man nach der benutzten Mediawiki-Version gefragt. Wählt man hier z.B. wahrheitsgemäß 1.15.x so bekommt man eine alte, bei mir nicht funktionsfähige Version. Man sollte hier als Mediawiki-Version unbedingt Development version (trunk) auswählen. Dann lädt man momentan die funktionsfähige Version Piwik-trunk-r72455.tar.gz .

Auch bei WordPress ist die Integration nicht unbedingt problemlos. Das Plugin Piwik Analytics ist über die Plugin-Verwaltung zu installieren und vermutlich auch funktionsfähig. Ich benutze aber momentan ein Template, bei dem in der Footer-Datei der Aufruf von wp_footer() fehlt. In diese Funktion klingt sich das Plugin wohl ein. Da in der footer.php zu meinem Template nur HTML-Code steht habe ich den Piwik-Code hier direkt eingebunden, damit funktioniert Piwik auch hier, zumindest solange ich das Template nicht wechsle.

Für Typo3 gibt es unter http://typo3.org/extensions/repository/view/piwik/current/ ebenfalls eine passend Extension. Diese muss ich noch ausprobieren. Bisher habe ich den Piwik-Code einfach mit in das Root-Template aufgenommen:

page.headerData.199 = TEXT
page.headerData.199.value (
 <!-- Piwik -->
 <script type="text/javascript">
 var pkBaseURL = (("https:" == document.location.protocol) ? "https://mein-server.de/piwik/" : "http://mein-server.de/piwik/");
 document.write(unescape("%3Cscript src='" + pkBaseURL + "piwik.js' type='text/javascript'%3E%3C/script%3E"));
 </script><script type="text/javascript">
 try {
 var piwikTracker = Piwik.getTracker(pkBaseURL + "piwik.php", 1);
 piwikTracker.trackPageView();
 piwikTracker.enableLinkTracking();
 } catch( err ) {}
 </script><noscript><p><img src="http://mein-server.de/piwik/piwik.php?idsite=1" style="border:0" alt="" /></p></noscript>
 <!-- End Piwik Tag -->
)

Damit erscheint der Code im Header-Bereich der Seite und nicht wie in der Anleitung beschrieben am Ende des Body-Bereiches, aber auch das funktioniert bisher.

Inzwischen habe ich auch die Extension piwiki aus dem Typo3-Repository ausprobiert und zwar in der Version 2.0.0. Die Extension muss nur installiert und aktiviert werden, dann folgen noch vier Zeilen im Root-Template:

config.tx_piwik {
  piwik_idsite = 1
  piwik_host   = http://mein-server.de/piwik/
}

Entgegen der Beschreibung muss hier wirklich http:// mit angegeben werden, sonst entstehen relative Verweise. Bevor man die Installation testen kann, muss man sich unbedingt vom Backend abmelden. Solange man im Backend angemeldet ist erfolgt nämlich keine Integration des Piwik-Codes.

Weitere Informationen zur Integration von Piwik in Typo3 finden sich bei Mittwald.

Nov 20

Im Prinzip war mir das Problem bewusst, dass auf vielen Seiten Grafiken (Webwanzen) eingebunden sind um das Nutzerverhalten zu analysieren. Ein Artikel in der Linux-User 12/2009 hat mich dazu gebracht mir das einmal anzuschauen.

Ich habe mir also für meinen Firefox die Extension Ghostery installiert und achte jetzt bei jeder Website darauf, welche und wieviele kleine “Gespenster” auf den jeweiligen Webseiten auftauchen. Das sind schon lange nicht mehr nur Grafiken, sondern oft eingebundene Javascript-Dateien.

Bisher habe ich auf keiner der Webseiten einen Hinweis entdeckt, dass ich ausgeforscht werde. Dabei werden zum Teil sogar mehrere von diesen Dingern genutzt. Positiv finde ich, dass ich bisher auf Schulseiten und Seiten für Schule wenige Wanzen finden konnte, eine Ausnahme bildet leider Hamburg.de

Im Gegensatz zu dem, was in dem Artikel steht, erlaubt Ghostery auch das Blockieren dieser Wanzen. Lustiger wäre es vermutlich, wenn man mit den Wanzen etwas spielen könnte ;-)

Sep 5

Die Installation von WindXP auf modernen Rechnern ist nur dann einfach, wenn der Hardware-Hersteller eine angepasste Installations-CD mitliefert.

Von einer normalen XP-Installations-CD aus ist eine Installation in der Regel nicht möglich, da dann die Festplatte nicht erkannt wird. Moderne Rechner verfügen über SATA-Festplatten, die möglichst im AHCI-Modus betrieben werden. Nur mit dem kann das recht alte XP nichts anfangen.

Es gibt von Intel XP-Treiber für diese Festplatten, die Treiber kann man prinzipiell im Installationsprozess mittels Druck auf F6 per Diskette einspielen. Nur welcher Rechner hat schon noch ein Disketten-Laufwerk? Und wenn XP Diskette sagt, dann meint XP auch Diskette. Ein Einspielen über CD oder auch ein USB-Diskettenlaufwerk funktioniert nicht.

Im Netz gibt es mehrere Beschreibungen, dass man das Problem oft lösen kann, indem man im BIOS die Festplatten in einen IDE-Modus umstellt. Das habe ich auch schon erfolgreich durchgespielt, danach kann man dann mit etwas Glück den Treiber einspielen und anschließend wieder in den AHCI-Modus zurückstellen.

Etwas einfacher sollte die Installation werden, wenn man die Treiber in die Installations-CD integriert, wie es auch die Hardware-Hersteller machen. Hierbei kann man dann auch gleich das aktuellste Service-Pack integrieren. Beschreibungen hierzu findet man unter dem Stichwort Slipstream-Installation.

Um die Slipstream-CD bequem erstellen zu können greift man auf zusätzliche Software zurück.

Bewährt hat sich hier das Programm nlite, welches kostenfrei verfügbar ist (Download-Größe etwas 2,5 MB). Das Programm benötigt zur Installation das .Net-Framework, welches von Microsoft bezogen werden kann Download-Größe etwa 22,5 MB). Stellt nlite bei der Installation fest, dass das .Net-Framework fehlt, so startet es einen Browser mit der entsprechenden Download-Seite.

Startet man nlite, so sucht es zuerst die Windows-CD von der aus die Aktualisierung erfolgen soll. Dabei spielt es keine Rolle, ob schon ein Service-Pack installiert wurde oder nicht, da die höheren Service-Packs die niedrigen enthalten.

Nlite kopiert den Inhalt der CD auf die Festplatte (etwa 650 MB).

winlite0

Im nächsten Schritt wählt man das Service-Pack aus. Bei meinen Bemühungen stimmte die Download-URL nicht, auf die nlite verweist. Der Link im deutschen Winlite-Wiki war aber korrekt.

winlite2

Das Service-Pack3 umfasst mehr als 300 MB.

Dann habe ich mir die Treiber für den Rechner geladen. Konkret handelt es sich um ein Acer Timeline 8471 und Acer bietet direkt die Treiber für WindXP und alle Hardware-Komponenten an (insgesamt etwa 1,5 GB).

acer-treiber

Wichtig sind aus meiner Sicht vor allem folgende Treiber:

  • SATA-AHCI
  • Chipset
  • LAN – Realtek

Die restlichen Treiber kann man auch später im laufenden Betrieb noch integrieren.

Bei anderen Geräten kann es notwendig sein direkt die Festplatten-Treiber von Intel zu laden. Benötigt wird dann der Intel Matrix Storage Manager.

Alle Treiber muss man entpacken. Bei den Acer-Treibern handelt es sich durchweg um ZIP-Archive, die Windows inzwischen mit Bordmitteln entpacken kann. Alle Archive habe ich in das Verzeichnis c:\treiber entpackt. Von dort aus findet nlite dann alles, was benötigt wird.

Nach den Vorbereitungen kann man nlite starten.

winlite1

Im ersten Schritt erfolgt die Einbindung des Service-Packs. Das Volumen im Installationsverzeichnis wächst dabei kaum, es werden ja nur fehlerhafte Dateien ausgewechselt, vom Volumen her immerhin etwa 50%.

Danach erfolgt die Integration der Treiber. Hier gibt man nlite das Verzeichnis an, in das die Treiber-Archive entpackt wurden. Nlite sucht dann selber in den Unterverzeichnissen nach Installationsdateien und zeigt das an, was es gefunden hat.

winlite3

Hier muss man aufpassen das richtige Betriebssystem und die richtige Version 32/64 Bit auszuwählen. Danach zeigt nlite noch einmal an, was es konkret an Treibern gefunden hat.

winlite4

Wenn ich das richtig verstehe, dann kann man ruhig zu viele Treiber einbinden, zumindest solange das Image noch auf eine CD passt. Bei der eigentlichen WindXP-Installation werden dann die passenden Treiber ausgewählt.

Obwohl ich insgesamt 1,5GB an Treibern von Acer geladen habe wurde das von nlite erstellt XP-Image nur knapp 100MB größer.

Apr 12

Der Wubi-Installer ist ein kleines Windows-Programm (wubi.exe ca. 1MB), welches die Ubuntu-Installation aus einem laufenden Window heraus in freien Speicherplatz der Windows-Installation erlaubt.

Eine deutsche Beschreibung ist unter http://wiki.ubuntuusers.de/Wubi zu finden, eine ausführliche englische Anleitung unter https://wiki.ubuntu.com/WubiGuide.

Es ist keine Änderung an den Partitionen notwendig, es muss lediglich genug Speicherplatz verfügbar sein, ca. 5GB. Der Installer erweitert das Windows-Bootmenü passend, so dass dann zwischen Ubuntu und Windows gewählt werden kann.

Der Installer lädt auch das benötigte Image von den Ubuntu-Servern herunter.

Ideales Tool für diejenigen, die sich nicht trauen ihre Windows-Partitionierung zu ändern und trotztdem mit Ubuntu liebäugeln. Der einzige nachteil für das Ubuntu-System besteht darin, dass es auf einer Windows-Partition liegt.

Mrz 19
Cabaret-Stage
icon1 debacher | icon2 Software-Empfehlung | icon4 03 19th, 2009| icon3No Comments »

Wie oft muss man PDF-Formulare ausfüllen, die man dann nicht ausgefüllt speichern kann. Gerade Ämter, wie das Finanzamt und die Beihilfestelle  bieten gern solche Formulare an.

Das geniale Java-Programm Cabaret-Stage erlaubt es solche Formulare auszufüllen und ausgefüllt zu speichern. Eine enorme Arbeitserleichterung immer dann, wenn man häufiger das gleiche Formular ausfüllen muss.

Bei mir gibt es zwar komische Effekte, wenn ich aus dem Programm heraus drucke, es klappt aber problemlos, wenn ich das gespeicherte PDF im Adobe-Reader ausdrucke.

Das Programm ist nicht frei, es gibt aber eine für Privatanwender kostenlose Version.

Mrz 18
VMware
icon1 debacher | icon2 Software-Empfehlung | icon4 03 18th, 2009| icon3No Comments »

VMware ist eine Produktlinie für Virtualisierung. Damit kann man auf dem Desktop virtuelle Rechner einrichten und mit anderen Betriebssystemen experimentieren. Auf meinem Rechner läuft Ubuntu und wenn ich mir mal ein Windows-System anschauen möchte (naja, wenn ich Freecell spielen will ;-) , dann starte ich ich ein virtuelles Windows mit VMware.

Toll ist, dass der VMware-Player inzwischen kostenfrei verfügbar ist. Für die meisten Anwendungen und auch für den Einsatz in Schulen reicht der Player vollkommen. Als Lehrer braucht man aber vermutlich die kostenpflichtige VMware-Workstation, um Installation für den Player vorbereiten zu können.

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