Debacher-Blog

Uwes Weblog für Texte die (noch) nicht ins Wiki passen
Jan 29
date2cal
icon1 debacher | icon2 Tipps und Tricks, typo3 | icon4 01 29th, 2010| icon3No Comments »

Bei momentan aktuellen Systemen mit Typo3 4.3 und der Extension date2cal gibt es im Backend eine Vielzahl von Warnungen der Art

Core: Error handler (BE): PHP Warning: fopen(/srv/www/xxxx/httpdocs/typo3temp/tx_date2cal/date2cal_cache.php): failed to open stream

Ursache ist das Fehlen des entsprechenden Verzeichnisses. Das Problem ist beseitigt, wenn man unterhalb von typo3temp den Ordner tx_date2cal per Hand anlegt.

Nachtrag:  Tobias gibt noch den Hinweis, dass date2cal unter Typo3 4.3 nicht mehr notwendig ist, hier wird datepicker mitgeliefert.

Jan 28

Die VMWare Workstation 6.5.x lässt sich unter Ubuntu 9.10 nicht direkt installieren. Die Installation bleibt immer nach etwa 2/3 hängen, während die Konfiguration erfolgen soll. Mittels dmesg kann man sehen, dass vmmon geladen und entladen wird, die anderen Module lassen sich anscheinend nicht übersetzen.

Nach mehreren vergeblichen Versuchen habe ich im Ubuntu-Forum die Lösung gefunden http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1314006.

Der Autor schiotz löst das Problem über ein kleines Python-Script, welches er unter dem Namen gcc im gleichen Verzeichnis ablegt, wie die Datei VMware-Workstation-6.5.3-185404.i386.bundle. Ursache des Problems sind wohl zu viele Warnungen des Compilers, die zum Einfrieren der Installation führen. Also wird über dieses Script der gcc veranlasst schweigsamer zu sein.

#!/usr/bin/python

import sys
import copy
import os

argv = copy.copy(sys.argv)

i = len(argv)
for i in range(i-1, 0, -1):
    if len(argv[i]) > 4 and argv[i][:2] == "-W" and argv[i][3] != ",":
        del argv[i]

argv[0] = "/usr/bin/gcc"
os.execv(argv[0], argv)

Das Script und die Datei VMware-Workstation-6.5.3-185404.i386.bundle müssen ausführbar gemacht werden, danach kann die Installation mittels

sudo env PATH=`pwd`:$PATH ./VMware-Workstation-6.5.3-185404.i386.bundle

durchgeführt werden. Im Prinzip passiert hier nicht mehr, als dass der Pfad um das aktuelle Verzeichnis erweitert wird, damit der Fake-gcc anstatt des richtigen gcc aufgerufen wird.

Anschließend muss man dann noch die Module installieren mittels:

sudo vmware-modconfig –console –install-all --appname="VMware Workstation" --icon="vmware-workstation"

durchgeführt werden.

Bei mir lief vmware nach diesem Schritt bereits.

Zuletzt soll man noch die Datei /etc/vmware/bootstrap um die Zeile

VMWARE_USE_SHIPPED_GTK=force

erweitern.

Eine andere Lösung für das gleiche Problem findet sich unter http://linux.aldeby.org/vmware-workstation-6-5-3-on-ubuntu-karmic-9-10.html .

Dez 14

Ich hatte das Problem, dass bei der Extension Drowdownsitemap der Text in Englisch war, das stand dann Expand / Collapse all statt …

Da es keine Konfigurationsmöglichkeit gibt musste es an den Systemeinstellungen liegen:

config.language = de

in der Konfiguration des root-Tempates bewirkt dann die Umstellung auf den gewünschten Text Alles aus-/einklappen.

Nov 20

Im Prinzip war mir das Problem bewusst, dass auf vielen Seiten Grafiken (Webwanzen) eingebunden sind um das Nutzerverhalten zu analysieren. Ein Artikel in der Linux-User 12/2009 hat mich dazu gebracht mir das einmal anzuschauen.

Ich habe mir also für meinen Firefox die Extension Ghostery installiert und achte jetzt bei jeder Website darauf, welche und wieviele kleine “Gespenster” auf den jeweiligen Webseiten auftauchen. Das sind schon lange nicht mehr nur Grafiken, sondern oft eingebundene Javascript-Dateien.

Bisher habe ich auf keiner der Webseiten einen Hinweis entdeckt, dass ich ausgeforscht werde. Dabei werden zum Teil sogar mehrere von diesen Dingern genutzt. Positiv finde ich, dass ich bisher auf Schulseiten und Seiten für Schule wenige Wanzen finden konnte, eine Ausnahme bildet leider Hamburg.de

Im Gegensatz zu dem, was in dem Artikel steht, erlaubt Ghostery auch das Blockieren dieser Wanzen. Lustiger wäre es vermutlich, wenn man mit den Wanzen etwas spielen könnte ;-)

Nov 15
MySQL und CSV
icon1 debacher | icon2 Tipps und Tricks | icon4 11 15th, 2009| icon3No Comments »

Gelegentlich bekommt man Daten im CSV-Format.  MySQL kann auch damit umgehen.

Importieren kann man CSV-Dateien z.B. von phpMyAdmin aus mittels

LOAD DATA LOCAL
 INFILE '/tmp/land.csv'
 REPLACE
 INTO TABLE LAND
 FIELDS
 TERMINATED BY ';'
 OPTIONALLY ENCLOSED BY '"'

Anpasse muss man jeweils natürlich den Namen der Tabelle und den Namen der zu importierenden Datei.

Auch die Gegenrichtung ist möglich, also der Export in in CSV-Datei:

SELECT *
INTO OUTFILE '/tmp/land.csv'
FIELDS
TERMINATED BY ';'
OPTIONALLY ENCLOSED BY '"'
FROM LAND;
Sep 26

Bei der Aktualisierung meiner Media-Wiki Installationen auf 1.15 hat sich ein kleines Problem ergeben. Die Überschriften in der Sidebar beginnen nun immer mit einem Kleinbuchstaben.

Siehe hierzu auch https://bugzilla.wikimedia.org/show_bug.cgi?id=1553

Eine einfache Lösung besteht darin die CSS-Datei anzupassen. Diese findet sich im Mediawikiverzeichnis in

skins/monobook/main.css

Hier such man die Abschnitte mit dem lowercase und kommentiert dieses aus.

.portlet h5 {
 background: transparent;
 padding: 0 1em 0 .5em;  
 display: inline;
 height: 1em;
/*      text-transform: lowercase; */
 font-size: 91%;
 font-weight: normal;
 white-space: nowrap;
}
.portlet h6 {
 background: #ffae2e;
 border: 1px solid #2f6fab;
 border-style: solid solid none solid;
 padding: 0 1em 0 1em;
/*      text-transform: lowercase; */
 display: block;
 font-size: 1em;
 ...

Schon ist der alte Zustand wiederhergestellt.

Sep 5

Die Installation von WindXP auf modernen Rechnern ist nur dann einfach, wenn der Hardware-Hersteller eine angepasste Installations-CD mitliefert.

Von einer normalen XP-Installations-CD aus ist eine Installation in der Regel nicht möglich, da dann die Festplatte nicht erkannt wird. Moderne Rechner verfügen über SATA-Festplatten, die möglichst im AHCI-Modus betrieben werden. Nur mit dem kann das recht alte XP nichts anfangen.

Es gibt von Intel XP-Treiber für diese Festplatten, die Treiber kann man prinzipiell im Installationsprozess mittels Druck auf F6 per Diskette einspielen. Nur welcher Rechner hat schon noch ein Disketten-Laufwerk? Und wenn XP Diskette sagt, dann meint XP auch Diskette. Ein Einspielen über CD oder auch ein USB-Diskettenlaufwerk funktioniert nicht.

Im Netz gibt es mehrere Beschreibungen, dass man das Problem oft lösen kann, indem man im BIOS die Festplatten in einen IDE-Modus umstellt. Das habe ich auch schon erfolgreich durchgespielt, danach kann man dann mit etwas Glück den Treiber einspielen und anschließend wieder in den AHCI-Modus zurückstellen.

Etwas einfacher sollte die Installation werden, wenn man die Treiber in die Installations-CD integriert, wie es auch die Hardware-Hersteller machen. Hierbei kann man dann auch gleich das aktuellste Service-Pack integrieren. Beschreibungen hierzu findet man unter dem Stichwort Slipstream-Installation.

Um die Slipstream-CD bequem erstellen zu können greift man auf zusätzliche Software zurück.

Bewährt hat sich hier das Programm nlite, welches kostenfrei verfügbar ist (Download-Größe etwas 2,5 MB). Das Programm benötigt zur Installation das .Net-Framework, welches von Microsoft bezogen werden kann Download-Größe etwa 22,5 MB). Stellt nlite bei der Installation fest, dass das .Net-Framework fehlt, so startet es einen Browser mit der entsprechenden Download-Seite.

Startet man nlite, so sucht es zuerst die Windows-CD von der aus die Aktualisierung erfolgen soll. Dabei spielt es keine Rolle, ob schon ein Service-Pack installiert wurde oder nicht, da die höheren Service-Packs die niedrigen enthalten.

Nlite kopiert den Inhalt der CD auf die Festplatte (etwa 650 MB).

winlite0

Im nächsten Schritt wählt man das Service-Pack aus. Bei meinen Bemühungen stimmte die Download-URL nicht, auf die nlite verweist. Der Link im deutschen Winlite-Wiki war aber korrekt.

winlite2

Das Service-Pack3 umfasst mehr als 300 MB.

Dann habe ich mir die Treiber für den Rechner geladen. Konkret handelt es sich um ein Acer Timeline 8471 und Acer bietet direkt die Treiber für WindXP und alle Hardware-Komponenten an (insgesamt etwa 1,5 GB).

acer-treiber

Wichtig sind aus meiner Sicht vor allem folgende Treiber:

  • SATA-AHCI
  • Chipset
  • LAN – Realtek

Die restlichen Treiber kann man auch später im laufenden Betrieb noch integrieren.

Bei anderen Geräten kann es notwendig sein direkt die Festplatten-Treiber von Intel zu laden. Benötigt wird dann der Intel Matrix Storage Manager.

Alle Treiber muss man entpacken. Bei den Acer-Treibern handelt es sich durchweg um ZIP-Archive, die Windows inzwischen mit Bordmitteln entpacken kann. Alle Archive habe ich in das Verzeichnis c:\treiber entpackt. Von dort aus findet nlite dann alles, was benötigt wird.

Nach den Vorbereitungen kann man nlite starten.

winlite1

Im ersten Schritt erfolgt die Einbindung des Service-Packs. Das Volumen im Installationsverzeichnis wächst dabei kaum, es werden ja nur fehlerhafte Dateien ausgewechselt, vom Volumen her immerhin etwa 50%.

Danach erfolgt die Integration der Treiber. Hier gibt man nlite das Verzeichnis an, in das die Treiber-Archive entpackt wurden. Nlite sucht dann selber in den Unterverzeichnissen nach Installationsdateien und zeigt das an, was es gefunden hat.

winlite3

Hier muss man aufpassen das richtige Betriebssystem und die richtige Version 32/64 Bit auszuwählen. Danach zeigt nlite noch einmal an, was es konkret an Treibern gefunden hat.

winlite4

Wenn ich das richtig verstehe, dann kann man ruhig zu viele Treiber einbinden, zumindest solange das Image noch auf eine CD passt. Bei der eigentlichen WindXP-Installation werden dann die passenden Treiber ausgewählt.

Obwohl ich insgesamt 1,5GB an Treibern von Acer geladen habe wurde das von nlite erstellt XP-Image nur knapp 100MB größer.

Mai 15
Spam-Abwehr
icon1 debacher | icon2 linux, Tipps und Tricks | icon4 05 15th, 2009| icon3No Comments »

Nachdem ich eine Mail mit dem lustigen Footer:

Ich verwende die kostenlose Version von SPAMfighter, die bisher
2703 Spammails entfernt und mir so eine Menge Zeit gespart hat.
Rund 6 Millionen Leute nutzen SPAMfighter schon

bekam habe ich mal meinen kleinen Mailserver abgefragt. Für einen Zeitraum von 42 Stunden ergeben sich aktuell folgende Werte:

  • abgelehnte Mails: 5652
  • angenommene Mails: 85

das ist eine Ablehnungsquote von 98,5%.

Ablehnungsgründe waren:

  • RBL: 3362
  • Benutzer unbekannt: 1075
  • Kein Hostname beim Absender: 1047
  • Keine domain für Absender: 131

Die Sperrlisten sind also recht effektiv. Ich benutze dabei vor allem zwei Listen:

  • bl.spamcop.net: 2151
  • dul.dnsbl.sorbs.net: 1211
Mai 3

Will man seine eMails signieren oder verschlüssen, so benötigt man ein passendes Paar aus öffentlichem und privatem Schlüssel. Aktuell gibt es dafür zwei unterschiedliche Systeme:

  • PGP
  • S/MIME

Bei dem ersten Verfahren erzeugt man das Schlüsselpaar in der Regel auf dem eigenen Rechner und benutzt dazu die Software GNUPG. Das System ist vollkommen kostenlos, man muss sich aber selber darum kümmern den eigenen öffentlichen Schlüssel bekannt zu machen, bzw. die öffentlichen Schlüssel der Kommunikationspartner zu bekommen. Erleichtert wird der Schlüsselaustausch durch öffentliche Server wie pool.sks-keyservers.net, subkeys.pgp.net und pgpkeys.pca.dfn.de. Normalerweise erfolgt die Kommunikation mit den Keyservern über Port 11371, falls der nicht benutzbar ist gibt es auch Webfrontends, z.B. http://wwwkeys.de.pgp.net/. Eine Beschreibung findet sich auf den Seiten von Enigmail dem OpenPGP Plugin für Thunderbird.

Das zweite Verfahren ist hierarchisch organisiert. Hier gibt es zentrale Zertifizierungsstellen, die die öffentlichen Schlüssel aufbewahren und verteilen. Diese zentralen Stellen sind in der Regel in den Mail-Programmen und Browsern bereits eingetragen, so dass die Schlüssel ohne weitere Interaktion bezogen werden. Schickt man eine mit solche einem Schlüssel signierte Mail, so kann die Software des Empfängers die Gültigkeit der Signatur automatisch überprüfen.

Leider sind S/MIME Zertifikate in der Regel kostenpflichtig. Es gibt aber einige Anbieter, die Privatleuten kostenfreie S/MIME Zertifikate der Cass 1 anbieten. Bei Class 1 ist nur die Mail-Adresse überprüft. Bisher habe ich folgende Anbieter mit entsprechenden Angeboten finden können:

Eine sehr schöne Anleitung für den Umgang mit S/MIME findet sich unter www.thunderbird-mail.de.

Nachtrag vom 28.8.2011:

Unter https://www.startssl.com/ ist ein weiterer Anbieter für Mail-Zertifikate zu finden, hier gibt es auch kostenfreie SSL-Server-Zertifikate.

Apr 27

Ich bin eben über einen kleinen Unterschied gestolpert. Bei einer Typo3-Installation funktionierte die cal-Extension nicht, das Backend blieb weiß. Ursache war, dass eine Programmkomponente den Include-Path erweitern wollte, was aber nicht funktionierte. Es schein so zu sein, dass der Include-Pfad nicht von PHP_programmen aus geändert werden kann, wenn in der Konfigurationsdatei der Befehl lautet:

    php_admin_value include_path "/srv/www/vhosts/meine-domain.de/httpdocs:./:/srv/www/vhosts/typo3_src-4.1.10"

Bei der Version:

    php_value include_path "/srv/www/vhosts/meine-domain.de/httpdocs:./:/srv/www/vhosts/typo3_src-4.1.10"

klappt das Erweitern des Pfades hingegen.

« Previous Entries Next Entries »