Debacher-Blog

Uwes Weblog für Texte die (noch) nicht ins Wiki passen
Feb 8

Auf meinem neuen Rechner habe ich mir Virtualbox installiert und zwar die nicht freie Version direkt von den Webseiten. Nun geht es darum die vorhandenen Images für Virtualbox verfügbar zu machen.

Wenn es irgend geht, dann sollte man noch unter VMWare die VMWare-Tools deinstallieren, sonst kann es später Probleme mit der virtuellen Netzwerkkarte geben. Unter Virtualbox ist die Deinstallation nicht immer möglich.

Meine VMWare-Images sind alle aufgeteilt in Dateien zu maximal 2 GByte. Im ersten Schritt müssen diese Teile zusammengefasst werden. Dazu wechsle ich ins Verzeichnis des jeweiligen Images und gebe ein:

vmware-vdiskmanager -r winXPPro.vmdk -t 0 /tmp/winXPPro.vmdk

Die Dateinamen müssen natürlich den eigenen Gegebenheiten angepasst sein.  Auf alle Fälle entsteht in /tmp die neue Datei mit der kompletten virtuellen Festplatte. Diese Datei kann nun für Virtualbox konvertiert werden. Dieser Schritt könnte entfallen, da Virtualbox inzwischen auch mit den VMWare-Images umgehen kann.

Im Ordner /tmp rufe ich dann auf:

VBoxManage -nologo clonehd winXPPro.vmdk winXPPro.vdi -format VDI

Das Virtualbox-Programm meldet sich mit einem textbasierten Fortschrittsbalken.

Der VBoxManager  speichert die neue Datei übrigens nicht in /tmp ab, sondern im Verzeichnis /home/<benutzer>/.VirtualBox/HardDisks. Man sollte sich gut überlegen, ob man diese Images wirklich in einem verborgenen Unterverzeichnis im Homeverzeichnis haben möchte.  Ich sammle diese großen Dateien gern auf einer extra Partition, was die Daten-Sicherung deutlich vereinfacht.

Nun kann man dieses Festplattenimage in eine neue virtuelle Maschine einbinden. Im dritten Fenster der Einrichtung einer neuen virtuellen Maschine kann man die Datei nun auswählen, indem man zuerst Festplatte benutzen auswählt und dann unten rechts auf das gelbe Ordnersymbol klickt. Hier kann man dann die Festplatte hinzufügen und auswählen.

Wenn die neue virtuelle Maschine eingerichtet ist, dann muss man unbedingt noch einmal auf den Bereich System doppeklicken, um dort eine Einstellung zu ändern. Bei mir wollte das Windows nie starten, wenn nicht der Schalter IO-APIC aktivieren gesetzt war.

Danach kann man dann die virtuelle Maschine starten. Sowie das Windows läuft sollte man die VMWare-Tools deinstallieren, da die zumindest die Netzwerkkarte stören. Besser wäre es diese schon vorher unter VMWare zu tun.

Nach den fälligen Windows-Neustart kann man dann die Virtualbox-Erweiterungen installieren.

Jan 29
date2cal
icon1 debacher | icon2 Tipps und Tricks, typo3 | icon4 01 29th, 2010| icon3No Comments »

Bei momentan aktuellen Systemen mit Typo3 4.3 und der Extension date2cal gibt es im Backend eine Vielzahl von Warnungen der Art

Core: Error handler (BE): PHP Warning: fopen(/srv/www/xxxx/httpdocs/typo3temp/tx_date2cal/date2cal_cache.php): failed to open stream

Ursache ist das Fehlen des entsprechenden Verzeichnisses. Das Problem ist beseitigt, wenn man unterhalb von typo3temp den Ordner tx_date2cal per Hand anlegt.

Nachtrag:  Tobias gibt noch den Hinweis, dass date2cal unter Typo3 4.3 nicht mehr notwendig ist, hier wird datepicker mitgeliefert.

Jan 28

Die VMWare Workstation 6.5.x lässt sich unter Ubuntu 9.10 nicht direkt installieren. Die Installation bleibt immer nach etwa 2/3 hängen, während die Konfiguration erfolgen soll. Mittels dmesg kann man sehen, dass vmmon geladen und entladen wird, die anderen Module lassen sich anscheinend nicht übersetzen.

Nach mehreren vergeblichen Versuchen habe ich im Ubuntu-Forum die Lösung gefunden http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1314006.

Der Autor schiotz löst das Problem über ein kleines Python-Script, welches er unter dem Namen gcc im gleichen Verzeichnis ablegt, wie die Datei VMware-Workstation-6.5.3-185404.i386.bundle. Ursache des Problems sind wohl zu viele Warnungen des Compilers, die zum Einfrieren der Installation führen. Also wird über dieses Script der gcc veranlasst schweigsamer zu sein.

#!/usr/bin/python

import sys
import copy
import os

argv = copy.copy(sys.argv)

i = len(argv)
for i in range(i-1, 0, -1):
    if len(argv[i]) > 4 and argv[i][:2] == "-W" and argv[i][3] != ",":
        del argv[i]

argv[0] = "/usr/bin/gcc"
os.execv(argv[0], argv)

Das Script und die Datei VMware-Workstation-6.5.3-185404.i386.bundle müssen ausführbar gemacht werden, danach kann die Installation mittels

sudo env PATH=`pwd`:$PATH ./VMware-Workstation-6.5.3-185404.i386.bundle

durchgeführt werden. Im Prinzip passiert hier nicht mehr, als dass der Pfad um das aktuelle Verzeichnis erweitert wird, damit der Fake-gcc anstatt des richtigen gcc aufgerufen wird.

Anschließend muss man dann noch die Module installieren mittels:

sudo vmware-modconfig –console –install-all --appname="VMware Workstation" --icon="vmware-workstation"

durchgeführt werden.

Bei mir lief vmware nach diesem Schritt bereits.

Zuletzt soll man noch die Datei /etc/vmware/bootstrap um die Zeile

VMWARE_USE_SHIPPED_GTK=force

erweitern.

Eine andere Lösung für das gleiche Problem findet sich unter http://linux.aldeby.org/vmware-workstation-6-5-3-on-ubuntu-karmic-9-10.html .

Nov 20

Im Prinzip war mir das Problem bewusst, dass auf vielen Seiten Grafiken (Webwanzen) eingebunden sind um das Nutzerverhalten zu analysieren. Ein Artikel in der Linux-User 12/2009 hat mich dazu gebracht mir das einmal anzuschauen.

Ich habe mir also für meinen Firefox die Extension Ghostery installiert und achte jetzt bei jeder Website darauf, welche und wieviele kleine “Gespenster” auf den jeweiligen Webseiten auftauchen. Das sind schon lange nicht mehr nur Grafiken, sondern oft eingebundene Javascript-Dateien.

Bisher habe ich auf keiner der Webseiten einen Hinweis entdeckt, dass ich ausgeforscht werde. Dabei werden zum Teil sogar mehrere von diesen Dingern genutzt. Positiv finde ich, dass ich bisher auf Schulseiten und Seiten für Schule wenige Wanzen finden konnte, eine Ausnahme bildet leider Hamburg.de

Im Gegensatz zu dem, was in dem Artikel steht, erlaubt Ghostery auch das Blockieren dieser Wanzen. Lustiger wäre es vermutlich, wenn man mit den Wanzen etwas spielen könnte ;-)

Nov 15
MySQL und CSV
icon1 debacher | icon2 Tipps und Tricks | icon4 11 15th, 2009| icon3No Comments »

Gelegentlich bekommt man Daten im CSV-Format.  MySQL kann auch damit umgehen.

Importieren kann man CSV-Dateien z.B. von phpMyAdmin aus mittels

LOAD DATA LOCAL
 INFILE '/tmp/land.csv'
 REPLACE
 INTO TABLE LAND
 FIELDS
 TERMINATED BY ';'
 OPTIONALLY ENCLOSED BY '"'

Anpasse muss man jeweils natürlich den Namen der Tabelle und den Namen der zu importierenden Datei.

Auch die Gegenrichtung ist möglich, also der Export in in CSV-Datei:

SELECT *
INTO OUTFILE '/tmp/land.csv'
FIELDS
TERMINATED BY ';'
OPTIONALLY ENCLOSED BY '"'
FROM LAND;
Mai 3

Will man seine eMails signieren oder verschlüssen, so benötigt man ein passendes Paar aus öffentlichem und privatem Schlüssel. Aktuell gibt es dafür zwei unterschiedliche Systeme:

  • PGP
  • S/MIME

Bei dem ersten Verfahren erzeugt man das Schlüsselpaar in der Regel auf dem eigenen Rechner und benutzt dazu die Software GNUPG. Das System ist vollkommen kostenlos, man muss sich aber selber darum kümmern den eigenen öffentlichen Schlüssel bekannt zu machen, bzw. die öffentlichen Schlüssel der Kommunikationspartner zu bekommen. Erleichtert wird der Schlüsselaustausch durch öffentliche Server wie pool.sks-keyservers.net, subkeys.pgp.net und pgpkeys.pca.dfn.de. Normalerweise erfolgt die Kommunikation mit den Keyservern über Port 11371, falls der nicht benutzbar ist gibt es auch Webfrontends, z.B. http://wwwkeys.de.pgp.net/. Eine Beschreibung findet sich auf den Seiten von Enigmail dem OpenPGP Plugin für Thunderbird.

Das zweite Verfahren ist hierarchisch organisiert. Hier gibt es zentrale Zertifizierungsstellen, die die öffentlichen Schlüssel aufbewahren und verteilen. Diese zentralen Stellen sind in der Regel in den Mail-Programmen und Browsern bereits eingetragen, so dass die Schlüssel ohne weitere Interaktion bezogen werden. Schickt man eine mit solche einem Schlüssel signierte Mail, so kann die Software des Empfängers die Gültigkeit der Signatur automatisch überprüfen.

Leider sind S/MIME Zertifikate in der Regel kostenpflichtig. Es gibt aber einige Anbieter, die Privatleuten kostenfreie S/MIME Zertifikate der Cass 1 anbieten. Bei Class 1 ist nur die Mail-Adresse überprüft. Bisher habe ich folgende Anbieter mit entsprechenden Angeboten finden können:

Eine sehr schöne Anleitung für den Umgang mit S/MIME findet sich unter www.thunderbird-mail.de.

Nachtrag vom 28.8.2011:

Unter https://www.startssl.com/ ist ein weiterer Anbieter für Mail-Zertifikate zu finden, hier gibt es auch kostenfreie SSL-Server-Zertifikate.

Apr 21
Portable Ubuntu unter Windows
icon1 debacher | icon2 linux | icon4 04 21st, 2009| icon3No Comments »

Einen  interessanten Ansatz um Windows-Nutzern den Einstieg in Linux bzw. Ubuntu zu erleichtern bietet das Projekt Portable Ubuntu . Dieses Projekt setzt auf Colinux auf und liefert damit eine Ubuntu-Distribution, die als Windows-Anwendung läuft.

Legt man die Installation auf einen USB-Stick, so hat man ein Linux, welches sich auf nahezu jedem Windows-Rechner starten lässt. Man hat damit immer seine gewohnte Umgebung, auch auf fremden Rechnern.

Apr 12

Der Wubi-Installer ist ein kleines Windows-Programm (wubi.exe ca. 1MB), welches die Ubuntu-Installation aus einem laufenden Window heraus in freien Speicherplatz der Windows-Installation erlaubt.

Eine deutsche Beschreibung ist unter http://wiki.ubuntuusers.de/Wubi zu finden, eine ausführliche englische Anleitung unter https://wiki.ubuntu.com/WubiGuide.

Es ist keine Änderung an den Partitionen notwendig, es muss lediglich genug Speicherplatz verfügbar sein, ca. 5GB. Der Installer erweitert das Windows-Bootmenü passend, so dass dann zwischen Ubuntu und Windows gewählt werden kann.

Der Installer lädt auch das benötigte Image von den Ubuntu-Servern herunter.

Ideales Tool für diejenigen, die sich nicht trauen ihre Windows-Partitionierung zu ändern und trotztdem mit Ubuntu liebäugeln. Der einzige nachteil für das Ubuntu-System besteht darin, dass es auf einer Windows-Partition liegt.

Apr 6

Im Zusammenhang mit dem proprietären ATI-Treiber gibt es oft Abstürze beim Programm Kaffeine, zumindest beim Fernsehen. Das Problem lässt sich mit einer Kaffeine-Einstellung lösen.

Unter Einstellungen -> Xine-Parameter -> Video stellt man man unter Anfänger-Optionen den Treiber um von auto auf xshm. Danach läuft Kaffeine auch mit dem ATI-Treiber.

Man könnte kaffeine auch mit einem entsprechenden Parameter starten:

kaffeine -x xshm
Mrz 27

Seit Monaten ärgere ich mich über die Extension Wiki-Publisher für OpenOffice. Die Funktion kann ich gut gebrauchen, auch wenn sie nur den Text ans Wiki sendet und nicht die Bilder. In keiner meiner Installationen konnte ich eine Verbindung mit dem Wiki aufbauen.

Nun habe ich auf den OpenOffice-Seiten gelesen, dass das ein generelles Problem unter Linux ist und auch gleich eine Lösung gefunden. In dem Forum wurde ein Patch angeboten und auch eine gepatchte Version des Wiki-Publishers:

http://www.openoffice.org/nonav/issues/showattachment.cgi/60475/wiki-publisher.oxt

Ich habe also die normale Version entfernt und diese Version installiert und damit geht auch der Wiki-Export.

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