Debacher-Blog

Uwes Weblog für Texte die (noch) nicht ins Wiki passen
Dez 22
Webmailer
icon1 debacher | icon2 Software-Empfehlung | icon4 12 22nd, 2011| icon3No Comments »

Seit vielen Jahren benutze ich Horde/Imp und Squirrelmail als Webmailer. In der letzten Zeit nutze ich aber lieber die Programmpakete:

Bei Roundcube handelt es sich um ein freies Programm, welches sich im wesentlichen auf die Mail-Funktionalität beschränkt, aber eigentlich alles bietet, was man so braucht. Eine Anleitung finde man auf den Anbieter-Seiten in verschiedenen Sprachen, u.a. auf Deutsch. Ein sehr umfangreiches Benutzerhandbuch ist auch auf den Seiten der Fachhochschule Darmstadt zu finden.

Group-Office ist ein sehr viel umfangreicheres Tool, mit Kalender und weiteren Groupware-Funktionen. Daher ist der Administrationsaufwand auch etwas höher. Die Installation ist aber sehr einfach und und nicht besonders anspruchsvoll. Es gibt eine kostenfreie Community-Version und eine kostenpflichtige Professional-Version. Die englischsprachige Dokumentation ist im Group-Office Wiki zu finden. Eine deutsche Anleitung, für eine ältere Version, findet sich im Web.

Mai 15
Spam-Abwehr
icon1 debacher | icon2 linux, Tipps und Tricks | icon4 05 15th, 2009| icon3No Comments »

Nachdem ich eine Mail mit dem lustigen Footer:

Ich verwende die kostenlose Version von SPAMfighter, die bisher
2703 Spammails entfernt und mir so eine Menge Zeit gespart hat.
Rund 6 Millionen Leute nutzen SPAMfighter schon

bekam habe ich mal meinen kleinen Mailserver abgefragt. Für einen Zeitraum von 42 Stunden ergeben sich aktuell folgende Werte:

  • abgelehnte Mails: 5652
  • angenommene Mails: 85

das ist eine Ablehnungsquote von 98,5%.

Ablehnungsgründe waren:

  • RBL: 3362
  • Benutzer unbekannt: 1075
  • Kein Hostname beim Absender: 1047
  • Keine domain für Absender: 131

Die Sperrlisten sind also recht effektiv. Ich benutze dabei vor allem zwei Listen:

  • bl.spamcop.net: 2151
  • dul.dnsbl.sorbs.net: 1211
Mrz 11

Bei Rechnern, die nicht ständig am Netz hängen, ist meistens ein anderer Server dafür zuständig die Post in Empfang zu nehmen. Nach der Einwahl muss man von diesem die Post abrufen. Dazu dient das einfache Programm fetchmail.

Also einfach das Paket fetchmail nachinstallieren.

Konfiguriert wird fetchmail über die Datei /etc/fetchmailrc, die bei mir etwa folgenden Inhalt hat:

set postmaster "debacher"
set daemon 900

poll imap.debacher.de protocol POP3 no dns
user debacher password geheim is debacher here ssl

Im ersten Teil wird eingestellt, dass fetchmail im Dämon-Mode alle 900 Sek (15 Minuten) die Postfächer abrufen soll. Bei Fehlern wird der Benutzer debacher informiert.

Danach folgt die Abfrage eines POP3 Postfaches, der Rechnername steht in der ersten Zeile und die Anmeldedaten in der zweiten Zeile. An Ende der zweiten Zeile wird festgelegt, welcher lokale Benutzer die eingehenden Mails erhalten soll.

Man kann beliebig viele Postfächer auf einen Rutsch abfragen.

Weitere Informationen unter http://www.linuxbu.ch/pdf6/kapitel14.pdf und http://wiki.ubuntuusers.de/Fetchmail

Mrz 11

Mit der benutzung von Dovecot habe ich schon lange gute erfahrungen gemacht. Das Programm dient dazu, dass Benutzer ihre Mails mit POP3 und IMAP abrufen können.

Dazu installiert man die Pakete:

  • dovecot-common
  • dovecot-pop3d
  • dovecot-imapd (nur falls benötigt)

Die weitere Konfiguration ist recht einfach. Ich habe nur die Zeile

#disable_plaintext_auth = yes

auf

disable_plaintext_auth = no

geändert, da ich im lokalen Netz so mit Klartext-Passworten arbeiten kann.

Weitere Informationen unter http://wiki.ubuntuusers.de/Dovecot