Debacher-Blog

Uwes Weblog für Texte die (noch) nicht ins Wiki passen
Feb 5
Ubuntu vs. OpenSUSE
icon1 debacher | icon2 linux | icon4 02 5th, 2009| icon3No Comments »

Seit ich mich mit Linux beschäftige, immerhin seit 1996, arbeite ich mit SuSE bzw. OpenSUSE. Momentan bin ich von OpenSUSE aber sehr genervt, die Version 11.1 wird wohl meine letzte Installation sein. Ich habe viele komische Probleme damit, entweder stecke ich viel Zeit  in deren Lösung, oder ich wechsle.

  • Im Ordner /tmp erscheinen Unmengen an temporären Dateien, leicht mal mehrere Hundert am Tag.  Die stammen wohl von Beagle, oder irgendeinem Prozess der mit meinem Benutzernamen läuft. Die Dateien sind nur lesbar gesetzt, also auch nicht ganz trivial löschbar.
  • Die grafische Oberfläche (KDE 4) ist absolut lahm und fehlerhaft. Es gibt immer wieder einzelne Elemente, die plötzlich verschwinden um später wieder aufzutauchen, manchmal wird auch der gesamte Bildschirm schwarz. Eventuell liegt das am NVIDIA-Treiber, doch den nutzen doch sicher mehr Leute und natürlich habe ich laut Anleitung die aktuelle Version installiert.
  • Beim neuen OpenOffice interessiert mich sehr der MediaWiki-Export.  Nur funktioniert der in der mitgelieferten Version nicht.
  • Akregator, ein nettes Programm um Nachrichtenfeeds zu verfolgen, vergisst in der vorliegenden Version immer seine Einstellungen, zumindest was die Darstellung auf dem Bildschirm betrifft.

Auf meinem Netbook habe ich schon längere Zeit ein Ubuntu laufen und zwar Ubuntu Eee 8.04.1 von http://www.ubuntu-eee.com/wiki. Funktioniert perfekt. Als nächsten Schritt habe ich dann auf meinem großen Notebook  Ubuntu 8.10 installiert und das bisherige SuSE 10.3 entfernt. Bisher bin ich sehr zufrieden, das läuft gut und schnell. Ich muss noch etwas mit den Server-Diensten experimentieren, bevor ich auch meinen Desktop-Rechner umstelle.

Was bei Ubuntu wirklich toll ist, ist die Community. Bisher habe ich zu allen Themen gute Texte gefunden, meist im Wiki von Ubuntuusers.

Einen kleinen Nachteil von Ubuntu habe ich inzwischen entdeckt. Mein IBM-Notebook besitzt eine versteckte Partition vom Typ 12 (Compaq Diagnostics), die zur Wiederherstellung es WindXP dient. Ubuntu hat mir die ins Grub-Menü integriert, was OpenSUSE vorsichtshalber nicht macht.

Jan 29
cifs mount
icon1 debacher | icon2 linux, Tipps und Tricks | icon4 01 29th, 2009| icon3No Comments »

Bei OpenSUSE gibt es ein interessantes Problem, wenn man Samba-Laufwerke per cifs mounten möchte.  Ich nutze eine Buffalo Linkstation Live Netzwerkplatte, die dortigen Laufwerke sind per Samba freigegeben.

Die Zeile

//192.168.1.147/Musik /home/debacher/mp3   cifs user=debacher,password=geheim,users,noperm,noauto  0 0

in der fstab sollte eigentlich einem normalen Benutzer das Mounten dieses Laufwerkes erlauben. Leider klappt das nicht, beim Mounten gibt es nur eine nichtssagende Fehlermeldung mit einem Verweis auf die Manpage von mount.cifs. Ein umount ist da hilfreicher:

Trying to unmount when /sbin/umount.cifs not installed suid

Dem könnte man jetzt folgen. Die einfachste Lösung besteht darin das Paket cifs-mount zu deinstallieren oder die Anwendungen/sbin/mount.cifs und umount.cifs zu entfernen. Ohne diese Anwendungen klappt der Zugriff problemlos.

Jan 13

Spamassassin kann man beibringen, welche Mails Spam sind und welche Ham (kein Spam). Dazu dient

sa-learn --spam mail.txt

bzw.

sa-learn --ham mail.txt

wobei die Mail in der angegebenen Datei abgelegt ist.

Man kann auch abfragen, was bisher gelernt wurde, dazu dient

sudo -u vscan -H sa-learn --dump magic
Jan 13

Der Spam-Assassin kann dazu gebracht werden neue Regeln zu laden. Dazu dient das Kommando

sa-update -D

sollte es hier Fehlermeldungen hinsichtlich der Schlüssel geben, so kann man auch aufrufen:

sa-update -D --nogpg

In diesem Fall können die Schlüssel natürlich nicht überprüft werden.

Jan 11

Bei den aktuellen OpenSUSE-Versionen ist als Algorithmus für die Passwort-Verschlüsselung  md5 voreingestellt. Bei den älteren Versionen war es des.

Bei manchen Installationen spielt der Sicherheitsgewinn durch md5 keine große Rolle, dann kann man die Konfiguration wieder auf des einstellen.

Dazu dient ein Eintrag in der Datei /etc/default/passwd

# Define default crypt hash. This hash will be
# used, if there is no hash for a special service
# the user is stored in.
# CRYPT={des,md5,blowfish}
CRYPT=des
Jan 9

Unter OpenSUSE 11.1 (64 Bit-Version) ließ sich die aktuelle WMware Workstation problemlos installieren, wollte dann aber einfach nicht laufen. Es gab leider auch keine brauchbare Fehlermeldung. Man bekommt nur die Meldung, dass die Module nicht gefunden wurden bzw. nicht geladen werden konnten.

Man muss VMware dazu bringen die Module neu zu compilieren, dazu löscht man die vorhandenen Module, oder man verschiebt sie einfach:

mv /usr/lib/vmware/modules/binary /usr/lib/vmware/modules/binary.weg

Startet man VMware nun, so werden zuerst die fehlenden Module erstellt, danach sollte es dann laufen. Weitere Informationen unter http://communities.vmware.com/thread/185900.