Debacher-Blog

Uwes Weblog für Texte die (noch) nicht ins Wiki passen
Feb 19

Zum Fernsehen benutze ich gern Kaffeine, zumal es auf breiten Monitoren den Vorteil besitzt, dass die Senderliste seitlich sitzt und das Bild dadurch recht groß werden kann. Mit dem aktuellen Kaffeine hatte ich das Problem, dass manchmal kein Sound zu hören war, der Sound ging nicht auf meine analogen Boxen, sondern auf den digitalen Monitor.  Beim Start von Kaffeine tauchte dann immer eine Fehlermeldung von Phonon auf:

Phonon: Das Multimediasystem von KDE
Das Audio-Abspielgerät "HDA NVidia (ALC888 Analog)" funktioniert nicht. Es wird auf ... ausgewichen.

Ich habe lange verzweifelt nach einer Einstellmöglichkeit gesucht. Irgendwann habe ich dann das Programm pavucontrol installiert und damit versucht das digitale HDMI-Gerät zu deaktivieren. Aber auch das hat keinen nachhaltigen Effekt gebracht.

Nur hat sich dann irgendwann bei eine späteren Start von Kaffeine ein KDE-Programm gemeldet um mir mitzuteilen, dass ich ein Gerät deaktiviert habe. Dieses Programm bot eine Konfiguration des Soundsystems an.

/usr/bin/kcmshell4   kcm_phonon

Führt mich nun zu diesem Einstellprogramm, in dem man die Reihenfolge der Ausgabegeräte festlegen kann. Hier habe ich die HDMI-Ausgabe auf den letzten Platz gesetzt und nun wird auf PulseAudio ausgewichen, was dann auch funktioniert.

Feb 8

Auf meinem neuen Rechner habe ich mir Virtualbox installiert und zwar die nicht freie Version direkt von den Webseiten. Nun geht es darum die vorhandenen Images für Virtualbox verfügbar zu machen.

Wenn es irgend geht, dann sollte man noch unter VMWare die VMWare-Tools deinstallieren, sonst kann es später Probleme mit der virtuellen Netzwerkkarte geben. Unter Virtualbox ist die Deinstallation nicht immer möglich.

Meine VMWare-Images sind alle aufgeteilt in Dateien zu maximal 2 GByte. Im ersten Schritt müssen diese Teile zusammengefasst werden. Dazu wechsle ich ins Verzeichnis des jeweiligen Images und gebe ein:

vmware-vdiskmanager -r winXPPro.vmdk -t 0 /tmp/winXPPro.vmdk

Die Dateinamen müssen natürlich den eigenen Gegebenheiten angepasst sein.  Auf alle Fälle entsteht in /tmp die neue Datei mit der kompletten virtuellen Festplatte. Diese Datei kann nun für Virtualbox konvertiert werden. Dieser Schritt könnte entfallen, da Virtualbox inzwischen auch mit den VMWare-Images umgehen kann.

Im Ordner /tmp rufe ich dann auf:

VBoxManage -nologo clonehd winXPPro.vmdk winXPPro.vdi -format VDI

Das Virtualbox-Programm meldet sich mit einem textbasierten Fortschrittsbalken.

Der VBoxManager  speichert die neue Datei übrigens nicht in /tmp ab, sondern im Verzeichnis /home/<benutzer>/.VirtualBox/HardDisks. Man sollte sich gut überlegen, ob man diese Images wirklich in einem verborgenen Unterverzeichnis im Homeverzeichnis haben möchte.  Ich sammle diese großen Dateien gern auf einer extra Partition, was die Daten-Sicherung deutlich vereinfacht.

Nun kann man dieses Festplattenimage in eine neue virtuelle Maschine einbinden. Im dritten Fenster der Einrichtung einer neuen virtuellen Maschine kann man die Datei nun auswählen, indem man zuerst Festplatte benutzen auswählt und dann unten rechts auf das gelbe Ordnersymbol klickt. Hier kann man dann die Festplatte hinzufügen und auswählen.

Wenn die neue virtuelle Maschine eingerichtet ist, dann muss man unbedingt noch einmal auf den Bereich System doppeklicken, um dort eine Einstellung zu ändern. Bei mir wollte das Windows nie starten, wenn nicht der Schalter IO-APIC aktivieren gesetzt war.

Danach kann man dann die virtuelle Maschine starten. Sowie das Windows läuft sollte man die VMWare-Tools deinstallieren, da die zumindest die Netzwerkkarte stören. Besser wäre es diese schon vorher unter VMWare zu tun.

Nach den fälligen Windows-Neustart kann man dann die Virtualbox-Erweiterungen installieren.

Jan 28

Die VMWare Workstation 6.5.x lässt sich unter Ubuntu 9.10 nicht direkt installieren. Die Installation bleibt immer nach etwa 2/3 hängen, während die Konfiguration erfolgen soll. Mittels dmesg kann man sehen, dass vmmon geladen und entladen wird, die anderen Module lassen sich anscheinend nicht übersetzen.

Nach mehreren vergeblichen Versuchen habe ich im Ubuntu-Forum die Lösung gefunden http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1314006.

Der Autor schiotz löst das Problem über ein kleines Python-Script, welches er unter dem Namen gcc im gleichen Verzeichnis ablegt, wie die Datei VMware-Workstation-6.5.3-185404.i386.bundle. Ursache des Problems sind wohl zu viele Warnungen des Compilers, die zum Einfrieren der Installation führen. Also wird über dieses Script der gcc veranlasst schweigsamer zu sein.

#!/usr/bin/python

import sys
import copy
import os

argv = copy.copy(sys.argv)

i = len(argv)
for i in range(i-1, 0, -1):
    if len(argv[i]) > 4 and argv[i][:2] == "-W" and argv[i][3] != ",":
        del argv[i]

argv[0] = "/usr/bin/gcc"
os.execv(argv[0], argv)

Das Script und die Datei VMware-Workstation-6.5.3-185404.i386.bundle müssen ausführbar gemacht werden, danach kann die Installation mittels

sudo env PATH=`pwd`:$PATH ./VMware-Workstation-6.5.3-185404.i386.bundle

durchgeführt werden. Im Prinzip passiert hier nicht mehr, als dass der Pfad um das aktuelle Verzeichnis erweitert wird, damit der Fake-gcc anstatt des richtigen gcc aufgerufen wird.

Anschließend muss man dann noch die Module installieren mittels:

sudo vmware-modconfig –console –install-all --appname="VMware Workstation" --icon="vmware-workstation"

durchgeführt werden.

Bei mir lief vmware nach diesem Schritt bereits.

Zuletzt soll man noch die Datei /etc/vmware/bootstrap um die Zeile

VMWARE_USE_SHIPPED_GTK=force

erweitern.

Eine andere Lösung für das gleiche Problem findet sich unter http://linux.aldeby.org/vmware-workstation-6-5-3-on-ubuntu-karmic-9-10.html .

Apr 21
Portable Ubuntu unter Windows
icon1 debacher | icon2 linux | icon4 04 21st, 2009| icon3No Comments »

Einen  interessanten Ansatz um Windows-Nutzern den Einstieg in Linux bzw. Ubuntu zu erleichtern bietet das Projekt Portable Ubuntu . Dieses Projekt setzt auf Colinux auf und liefert damit eine Ubuntu-Distribution, die als Windows-Anwendung läuft.

Legt man die Installation auf einen USB-Stick, so hat man ein Linux, welches sich auf nahezu jedem Windows-Rechner starten lässt. Man hat damit immer seine gewohnte Umgebung, auch auf fremden Rechnern.

Apr 12

Der Wubi-Installer ist ein kleines Windows-Programm (wubi.exe ca. 1MB), welches die Ubuntu-Installation aus einem laufenden Window heraus in freien Speicherplatz der Windows-Installation erlaubt.

Eine deutsche Beschreibung ist unter http://wiki.ubuntuusers.de/Wubi zu finden, eine ausführliche englische Anleitung unter https://wiki.ubuntu.com/WubiGuide.

Es ist keine Änderung an den Partitionen notwendig, es muss lediglich genug Speicherplatz verfügbar sein, ca. 5GB. Der Installer erweitert das Windows-Bootmenü passend, so dass dann zwischen Ubuntu und Windows gewählt werden kann.

Der Installer lädt auch das benötigte Image von den Ubuntu-Servern herunter.

Ideales Tool für diejenigen, die sich nicht trauen ihre Windows-Partitionierung zu ändern und trotztdem mit Ubuntu liebäugeln. Der einzige nachteil für das Ubuntu-System besteht darin, dass es auf einer Windows-Partition liegt.

Mrz 27

Das SUN-Java hatte lange Zeit keine 64-Bit Version mit einem Mozilla Plugin. Inzwischen gibt es diese aber. Unter http://everflux.de/java-6u12-bringt-64bit-plugin-fur-ubuntu-linux-947/ findet sich eine Installationsbeschreibung, der man direkt folgen kann.

Man lädt das JRE oder JDK (momentan ist Version 6.13 aktuell) von den SUN-Seiten http://java.sun.com/javase/downloads/index.jsp ins /tmp Verzeichnis.

Dort entpackt man die Datei indem man

sh  jdk-6u13-linux-x64.bin

aufruft. Danach gibt es das Verzeichnis /tmp/jdk1.6.0_13/ welches man nach /usr/lib/jvm verschiebt mittels

sudo mv /tmp/jdk1.6.0_13  /usr/lib/jvm

Im Prinzip könnte man jetzt alle Links aktualisieren, ich habe nur den für das Browser-Plugin neu gesetzt

 cd  /usr/lib/mozilla/plugins
 sudo  rm libnpjp2.so
 sudo ln -s /usr/lib/jvm/jdk1.6.0_13/jre/lib/amd64/libnpjp2.so .

Nach dem Neustart des Browsers ist das Java-Plugin aktiv.

Mrz 19
locale-gen
icon1 debacher | icon2 Tipps und Tricks | icon4 03 19th, 2009| icon3No Comments »

Bei der Installation von moneyplex 2009 hatte ich das Problem, dass die Umlaute nicht richtig dargestellt wurden. Ursache dafür ist, dass moneyplex mit der locale de_DE arbeitet und mein System ansonsten vollständig auf utf-8 eingestellt ist. Das Problem ließ sich einfach mittels

sudo locale-gen de_DE

lösen. Mit diesem Befehl wird nichts weiter umgestellt, sondern nur das angeforderte Sprachpaket erzeugt. Nach dem nächsten Start von moneyplex waren auch die Umlaute korrekt.

Mrz 18

Dieses Programm ist keine freie Software, für Schulen aber mit 150€ für die Schullizenz erschwinglich. Es dient dazu Objekte dreidimensional zu konstruieren und ähnelt 2D-Programmen wie Geogebra.

Ich weiß nicht mehr, wie man Analytische Geometrie ohne Archimedes unterrichten kann. Das Programm steht für alle Betriebssysteme zur Verfügung und läuft auch problemlos unter Unbuntu.  Man muss nur einmal die Startdatei Archimedes im gleichnamigen Verzeichnis editieren, da hier der Pfad zu Archimedes fest eingetragen ist und diese Vorgabe passt in der Regel nicht.

Der Programmautor Andreas Goebel ist selber Lehrer und das merkt man auch. Bei Problemen ist er immer sehr hilfbereit und das auch schnell.

Mrz 18
Kalzium
icon1 debacher | icon2 Software-Empfehlung | icon4 03 18th, 2009| icon3No Comments »

Nicht mehr, aber auch nicht weniger, als das Periodensystem der Elemente. Das Programm Kalzium gehört zu KDE speziell zum KDE Education Projekt. Von daher ist es baei allen Linux-Distributionen dabei und kann leicht nachinstalliert werden.

Kalzium liefert für jedes der Elemente eine Reihe von Informationen und für die meisten elemente auch eine Abbildung.

Mrz 18
Avogadro
icon1 debacher | icon2 Software-Empfehlung | icon4 03 18th, 2009| icon3No Comments »

Bei diesem Programm handelt es sich um einen Molekül-Editor für dreidimensionale Darstellungen in der Chemie.  Mit einem kleinen bisschen Einarbeitung kommt man da zu tollen Ergebnissen.

Die Modelle lassen sich frei im Raum drehen und auch als Grafik exportieren.

Debian-Pakete für Ubuntu sind vorhanden.

« Previous Entries Next Entries »