Installation mittels USB
Die Installation des Systems ist nahezu unverändert gegenüber der einer normalen Ubuntu-Distribution. Das Hauptproblem kann eventuell darin bestehen überhaupt von der Speicherkarte zu booten.
Starten von USB
Um zu beeinflussen, von welchem Gerät man starten möchte muss man beim Start des Rechners die ESC-Taste drücken. Wichtig für den Erfolg ist der richtige Zeitpunkt. Es muss dazu das Startfenster erscheinen, wenn das nicht erscheint, dann hat der Tastendruck keinen Effekt.
Gute Erfahrungen habe ich damit gemacht den Rechner einfach abzuwürgen, wenn er das Standardsystem starten möchte (Starting System ...), indem ich lange Zeit auf den Ausschalter drücke (5s). Beim nächsten Boot erscheint das gewünschte Fenster.
Wenn man jetzt ESC drückt sollte das Menü zur Auswahl des Bootmediums erscheinen.
Im Screenshot stehen zwei Optionen zur Auswahl, da die Speicherkarte (Single Flash Reader) eingelegt ist. Die eingebaute SSD-Festplatte gibt sich hier als SM-ASUS-PHISON SSD zu erkennen. Es ist recht wichtig darauf zu achten, dass man das richtige Gerät auswählt.
Hat man die Speicherkarte erfolgreich ausgewählt und Enter gedrückt, so startet das Ubuntu.
Installation von USB
Im Bootmenü hat man die Wahl das System erst einmal nur auszuprobieren, oder es zu installieren. Ubuntu installieren ist hier die richtige Wahl. Danach startet der erste Schritt, die Systemanalyse, der Fortschritt wird durch einen Balken angezeigt.
Im nächsten Schritt erfolgt die Auswahl der Sprache, da nur Deutsch installiert ist, ist das hier auch die Vorgabe.
Die Auswahl des richtigen Ortes ist wichtig für die Einstellung der Zeitzone. Da Hamburg in der Liste nicht auftaucht, ist Berlin die richtige Auswahl.
Dann folgt die Wahl der Tastatur-Einstellung, auch hier kann man einfach die Vorgabe übernehmen.
Nun erfolgt der kritischste Schritt, die Einteilung, Partitionierung der Festplatte.
Das Foto zeigt Situation auf einem EeePC nach einem Start von einer USB-Speicherkarte. Normalerweise sollte der zweite Punkt, Geführt - verwendet vollständige Platte, richtig sein.
Im nächsten Schritt werden die Benutzereinstellungen erfragt.
Setzt man das Häkchen bei Automatisch anmelden, so wird der hier angelegte Benutzer beim Starten des Rechners automatisch angemeldet und muss in der Regel keine Passwort mehr angeben. Ein Passwort muss aber trotzdem gesetzt werden.
Wenn auf der Festplatte eine Linux-Installation mit dem gleichen Benutzernamen gefunden wird, dann bietet das Installationsprogramm in einem zusätzlichen Fenster noch die Übernahme der vorhandenen Benutzerdaten an.
Nun folgt noch einmal ein Bestätigungsbildschirm mit einer Zusammenfassung der gewünschten Einstellungen.
Erst wenn man hier auf Installieren klickt werden Veränderungen am vorhandenen System vorgenommen. Bis hierher kann man die Installation noch abbrechen, danach nicht mehr!
Die Installation dauert nun etwa eine halbe Stunde, abhängig von der Geschwindigkeit der Speicherkarte. Am Ende der Installation fordert das System einen Neustart an.
Nach dem Neustart steht das System so zur Verfügung, wie es vorbereitet wurde.
Netzwerkeinstellung
Direkt nach der Installation ist ein Neustart des Systems fällig. Danach erfolgen noch ein paar kleine Einstellungen für das Netzwerk.
Rechts oben auf dem Desktop erscheinen einige kleine Icons. Oft zu Anfang eine kleine Glühbirne mit einer Information über mangelnde Sprachunterstützung. Klickt man das Icon an, so verschwindet die Meldung, eine weitere Reaktion ist nicht notwendig. Das Icon mit den zwei Rahmen ist für das Netzwerk zuständig. Ein Klick auf dieses Icon fördert ein Fenster zutage, in dem die vorhandenen Netzwerke angezeigt werden.
Klickt man hier auf das gewünschte Netz, in der Schule das Netz Schumacher, so öffnet sich ein Dialog, in dem der Schlüssel einzugeben ist.
Hat man den Schlüssel eingegeben, so möchte der Netzwerkmanager den speichern. Dazu fragt er nach einem Standard-Schlüssel. Wenn man hier eine Eingabe vornimmt, dann muss man diesen Schlüssel später bei jedem Rechnerstart wieder angeben, bevor die Netzwerkverbindung aufgebaut werden kann. Falls keine besonderen Sicherheitsanforderungen vorliegen, kann man den Schlüssel leer lassen.
Klickt man einfach auf Erstellen, ohne ein Passwort vergeben zu haben, so erscheint noch einmal eine Sicherheitswarnung, danach akzeptiert der Netzwerkmanager den Wunsch.
Firefox
Der Browser Firefox ist, soweit sinnvoll, vorkonfiguriert. Dazu sind einige Erweiterungen installiert, vor allem das Add-On MM3-ProxySwitch. Dieses Add-On macht sich durch einen zusätzlichen Punkt in der Menüleiste bemerkbar.
Ist das Icon am rechten Rand der Leiste rot hervorgehoben, so ist der schulische Proxy aktiv. ist das Icon ausgeblendet, so ist ein direkter Internetzugang eingestellt. Umschalten kann man bequem mit einem Mausklick.
Klickt man im rechten Bereich des Icons auf das kleine Dreieck, so öffnet sich ein Menü, indem man u.a. die Voreinstellung bearbeiten kann. Konfiguriert wird mm3 über eine einfache Textdatei. Die Voreinstellung lautet:
[Schule all=192.168.1.1:3128 noproxy=rechner ]
Man kann den Text um weitere Einstellungen ergänzen, die alle nachdem dem gleichen Muster aufgebaut sind. Jede einzelne Einstellung ist in eckige Klammern gesetzt und fängt mit einer Bezeichnung an. Danach kommt dann die Zeile mit den Angaben über den Proxy und in der letzten Zeile folgen die lokalen Adressen, die nicht über den Proxy laufen sollen.



