Typo3Redakteure (Version 4.4.x)
TYPO3 ist ein kostenlos erhältliches Open Source Content Management System (CMS), zugeschnitten auf Internet, Intranet und Extranet. TYPO3 kommt in vielen Firmen, öffentlichen Verwaltungen und Projekten zum Einsatz. Die vorliegende Beschreibung bezieht sich auf die Version 4.4.x und richtet sich an Redakteure, welche Texte einpflegen möchten. Gegenüber den älteren Version von Typo3 hat sich nicht nur das Aussehen geändert.
Es ist stark modular aufgebaut und mit zur Zeit etwa 1000 Extensionen erweiterbar. Das mach die Einrichtung und Verwaltung für Administratoren nicht gerade einfach. Der Administrator hat aber die Möglichkeit sein System so zu konfigurieren, dass die Redakteure nicht mit unnötigen Funktionen belästigt werden. Die Redakteure sind diejenigen, die die Seiten erstellen und bearbeiten. Zum Bearbeiten von Seiten muss ein Redakteur sich am Backend anmelden. Um das Anmeldefenster zu erreichen, muss man nur die URL der Seite /typo3/ anhängen.
Eine Anmeldung ist nur möglich, wenn der Administrator einen Account eingerichtet hat. Nach der Anmeldung sieht der Redakteur eine Liste der Funktionen, die ihm der Administrator zugedacht hat mit entsprechenden Hilfetexten.
Die Module von Typo3
Typo3 verfügt normalerweise über etwa 20 verschiedene Module, in denen sich die zentralen Komponenten zur Konfiguration befinden. Ein Redakteur sollte mit den folgenden sieben Modulen auskommen.
Die am häufigsten benutzte Funktion befindet sich in der Liste ganz oben.- Über die Funktion Seite unterhalb von Web kommt man an die Seiten heran, auf die man Zugriff hat.
- Anzeigen liefert eine Vorschau der ausgewählten Seite.
- Liste zeigt die auf einer Seite gespeicherten Datensätze an, soweit der Benutzer darauf Zugriff hat.
Die konkrete Zahl der hier vorhandenen Funktionen ist sehr stark von der Konfiguration und den Einschränkungen durch den jeweiligen Administrator abhängig.
Das Modul (persönliche) Einstellungen
Nach der ersten Anmeldung sollte ein neuer Benutzer zuerst einmal seine persönlichen Einstellungen überprüfen und zumindest das Passwort ändern.
Für jede der Konfigurationsmöglichkeiten gibt es eine Hilfe, die man mit einem Klick auf das zugehörige Fragezeichen aufrufen kann.
Für den Anfang sollte es langen die Einstellung der Backend-Sprache zu überprüfen und die persönlichen Daten zu ergänzen.
Die Datei Module
Klickt man auf Dateiliste, so bekommt man im mittleren Fenster alle File Mounts zu sehen, auf die man zugreifen kann. Im vorliegenden Fall sind das nur ein Ordner namens Dateien und ein Ordner namens Vorlage.
Im rechten Fensterteil bekommt man alle Dateien zu sehen, die sich in diesem Ordner befinden. Sollte der Inhalt des Ordners nicht zu sehen sein, so klickt man auf den Namen der Freigabe, dann erscheint die Liste, sofern Dateien vorhanden sind.
Klickt man auf das Icon statt auf den Text, dann erscheint ein Kontextmenü.
Generell ist es so, dass bei Typo3 Icons mit einem Text rechts daneben auftauchen. Ein Klick auf den Text bewirkt direkt eine Änderung der Anzeige im rechten Feld. Ein Klick auf das Icon öffnet ein Menü.
Zum Hochladen eine Datei würde man in diesem Menü auf Datei-Upload klicken, ein relativ kleines grünes Icon oberhalb des Dateibereiches, worauf dann im rechten Bereich die entsprechende Funktion erscheint.
Über Durchsuchen... startet man den Dateiauswahl-Dialog des jeweiligen Client-Betriebssystemes. Hat man die richtige Datei ausgewählt, so wird sie über Upload in das Verzeichnis auf dem Typo3-Server übertragen.
Das Modul Seite
Mit diesem Modul hat man in der Regel am häufigsten zu tun, da sich hier die zentralen Funktionen zum Bearbeiten einer Seite befinden.
Klickt man Seite an, so öffnet sich im mittleren Fensterteil der Seitenbaum, bzw. der Teil des Seitenbaumes, den der angemeldete Benutzer sehen kann.
Seiten mit einem roten - sind ausgeblendet, werden also auf der Website nicht angezeigt. Damit hat man die Möglichkeit einzelne Seiten zu deaktivieren.
Falls eine Seite über Unterseiten verfügt, so kann man den entsprechenden Teilbaum ein- und ausblenden lassen.
Klickt man jetzt im mittleren Bereich eine der Seiten an, so öffnet sich rechts die zugehörige Beschreibung.
Eine Seite besteht generell aus den Komponenten
- Seitentitel
- evtl. mehreren Datensätzen
In der Abbildung befinden sich zwei Datensätze auf der Seite, einer vom Typ Text und einer vom Typ Bild.
Zum Bearbeiten eines Datensatzes kommt man generell über das Stift-Icon neben dem entsprechenden Datensatz. Bei manchen Datensatz-Typen ist zusätzlich noch ein Button In Rich Text Editor bearbeiten vorhanden. Den Editor bekommt man aber auch zu sehen, wenn man auf das Stift-Icon klickt. Hierüber gibt es deutlich mehr Bearbeitungsmöglichkeiten.
An mehreren Stellen in dem Fenster findet sich das nebenstehende Icon. Eine Art Blatt mit einem grünen Plus-Zeichen in der rechten unteren Ecke. Über dieses Icon legt man generell neue Elemente an. Im Bereich der Datensätze jeweils neue Datensätze. Die Position des neuen Datensatzes ist unterschiedlich, je nach dem welches der Icons man wählt. Über Tooltips bekommt man jeweils ausreichend Hilfe.
Anlegen einer neuen Seite
Eine neue Seite legt man an, indem man im Seitenbaum auf das Icon der Seite klickt. Im Kontextmenü klickt man dann auf Neu.
Aus der dann rechts erscheinenden Auswahl wählt man direkt die Funktion Seite aus.
Es erscheint dann das eigentliche Fenster zum Erstellen einer neuen Seite.
Das Fenster ist recht übersichtlich. Hier sind vier Einstellungen vorzunehmen (man muss darauf achten, dass das Häkchen vor Zweite Optionspalette anzeigen gesetzt ist).
- Zuerst muss der Haken bei Seite verstecken entfernt werden.
- Dann muss zwingend ein relativ sprechender Titel eingegeben werden. Mit dem Titel erscheint die Seite später in den Menüs.
- Der Alias sollte noch kürzer sein und ohne Umlaute und Leerzeichen. Er kann später als Teil einer freundlicheren URL benutzt werden.
- Im Feld Untertitel gibt man z.B. eine längere Beschreibung an, als im Seitentitel. Dieser Untertitel kann dann z.B. als Seitenüberschrift benutzt werden.
Das Fenster kann man später jederzeit wieder zum Bearbeiten aufrufen, indem man z.B. aus der Seitenübersicht auf den Button Seitentitel bearbeiten klickt (s.u.). Über eines der Disketten-Icons kann man die getroffenen Einstellungen jeweils speichern. Das Icon mit der Lupe führt anschließend zur Seitenvorschau, das Icon mit dem X schließt den Editor und das Icon nur mit dem X schließt das Formular, ohne die Daten zu sichern.
Datensätze anlegen
Die eigentliche Seite besitzt nur Titelinformationen, keinen wirklichen Inhalt. Den eigentlichen Inhalt kann man eingeben, wenn man im Seitenbaum auf die (neue) Seite klickt. Dann öffnet sich wie oben gezeigt die Datensatzanzeige.
Hier klickt man auf Seiteninhalt anlegen oder eines der Icons mit dem grünen Plus.Nun hat man die Auswahl zwischen mehreren Arten von Seiteninhalt.
An dieser Stelle muss unbedingt erwähnt werden, dass Webseiten nicht so detailliert layoutet werden können, wie Textdokumente. Webseiten werden später auf sehr unterschiedlichen Systemen ausgegeben, bei denen sich zumindest die Schriftdarstellung oft sehr unterschiedlich gestaltet. Man sollte daher niemals zuviele Objekte in einem Bereich unterbringen wollen.
Die Gestaltung klappt übrigens auch in Textverarbeitungen wie Word nur dann, wenn man weder den Druckertreiber noch die Programmversion wechselt.
Bei Webseiten muss man sich generell auf sehr unterschiedliche Browser und unterschiedliche Drucksysteme einstellen.
Man gliedert eine Seite also im Idealfall in Abschnitte (Datensätze), die jeweils möglichst nur wenige Arten von Elementen enthalten.
- Normaler Text dient dazu, normalen Fließtext unterzubringen. Der Text darf Links und andere einfache Elemente enthalten.
- Text mit Bild nimmt Text und ein Bild auf. Die Anordnung der Elemente zueinander lässt sich später genauer bestimmen, als es hier den Eindruck macht.
- Nur Bilder nimmt mehrere Bilder mit Beschriftungen auf.
- Aufzählung und Tabelle sollte man sehr sparsam benutzen. Hier kann es Probleme mit der Barrierefreiheit geben.
- Von den speziellen Elementen ist vor allem HTML erwähnenswert. Wer es nicht lassen kann, der kann hier direkt nahezu beliebigen HTML-Code eingeben.
Klickt man hier jetzt z.B. auf Normaler Text, so kommt man zu dem Fenster, in dem man den eigentlichen Text eingeben kann. In der Regel wird das ein Rich Text Editor (RTE) sein.





