Ubuntu Netbook Remix 9.10
Für das aktuelle Ubuntu 9.10 gibt es eine spezielle Version für Netbooks, den Ubuntu Netbook Remix (UNR). Auf dem EeePC 900A lässt sich diese Version direkt installieren. Am einfachsten geht das mit einem externen Laufwerk von der Installations-CD. Am Ablauf der Installation hat sich eigentlich nichts geändert, die Fenster sind lediglich etwas bunter geworden.
Beim Booten von der CD wählt man zunächst die Sprache aus, dann kann man natürlich wieder auswählen, ob man die Version nur ausprobieren, oder wirklich installieren möchte.
Wählt man die Installation, so ist der Rechner eine Weile beschäftigt. Danach erscheinen der Reihe nach ein paar Dialoge.
- Im ersten Dialog wird die Sprache für das zu installierende System abgefragt.
- Nach einem Klick auf Vor folgt der Dialog mit Region und Zeitzone, auch hier kann man einfach Vor klicken.
- Nun folgt das Tastaturlayout, auch hier einfach Vor.
- Im vierten Schritt erfolgt die Partitionierung. Im einfachsten Fall stellt man dem Ubuntu die gesamte Festplatte zur Verfügung und lässt damit eine eventuell vorhandenen Linux-Version entfernen. Hat man mehrere Festplatten im Rechner, so muss man bei der Auswahl etwas aufpassen.
- Nach einem erneuten Vor folgt das Fenster für die Eingabe der Benutzerdaten. Hat man die notwendigen Daten eingegeben und auf Vor geklickt, so kann es passieren, dass ein zu einfaches Passwort kritisiert wird. Entweder ändert man dann das Passwort, oder man besteht auf seiner Eingabe.
- Nun bekommt man noch einmal eine Übersicht über die vorgenommenen Einstellungen. Erst wenn man hier auf Installieren klickt werden wirklich Änderungen am System vorgenommen.
Die eigentliche Installation dauert dann einige Minuten und belegt etwa 2,7GB Speicherplatz. Die benötigte Zeit hängt sowohl vom Rechner, als auch vom externen Laufwerk ab.
Bei mir erschien nach etwa 30 Minuten kam die Aufforderung zum Neustart des Rechners und danach der Desktop meines neuen Systems. Der Menü-Aufbau ist gegenüber dem EasyPeasy geringfügig verändert, die Icons sind größer und viel klarer geworden. Der dunkle Hintergrund ist natürlich Geschmackssache.
Sämtliche Hardwarekomponenten funktionieren ohne weitere Nacharbeit:
- WLAN (ath5k)
- Netzwerk
- Webcam
- Sound
- Touchpad
- ...
Auch die Sondertasten funktionieren, zumindest fast alle. Ein Problem habe ich mit Fn+F2, damit kann ich WLAN ausschalten, aber nicht wieder einschalten.
Als eine der ersten Aktionen fordert das Ubuntu dann zum Update der Sprachpakete auf. Dieser Dialog ist leider nicht sehr übersichtlich gestaltet. Erst nach dem Update der Sprachpakete steht die Oberfläche auch wirklich in Deutsch zur Verfügung. Ggf. muss man sich einmal neu anmelden, um die Spracheinstellungen wirksam werden zu lassen.
Etwas nervig ist wieder das WLAN. Der mitgelieferte ath5k-Treiber liefert recht wechselhafte Verbindungen, sogar mit Abbrüchen. Die Pings zum lokalen Server schwanken zwischen 50 und 1500ms. Nach dem allgemeinen Systemupdate habe ich daher die Packport-WLAN-Treiber Treiber installiert über das Paket linux-backports-modules-wireless-karmic-generic. Nach einem Neustart des Systems hat sich die Stabilität des WLAN deutlich erhöht und die Pings liegen meist zwischen 1 und 2 ms.
System -> Einstellungen -> Startprogramme dort Maximus abgewählt, damit nicht immer alle Fenster ins Vollbild gebracht werden.
Pakete aktualisiert
Medibuntu hinzugefügt
SUN-Java installiert