Der Wubi-Installer ist ein kleines Windows-Programm (wubi.exe ca. 1MB), welches die Ubuntu-Installation aus einem laufenden Window heraus in freien Speicherplatz der Windows-Installation erlaubt.

Eine deutsche Beschreibung ist unter http://wiki.ubuntuusers.de/Wubi zu finden, eine ausführliche englische Anleitung unter https://wiki.ubuntu.com/WubiGuide.

Es ist keine Änderung an den Partitionen notwendig, es muss lediglich genug Speicherplatz verfügbar sein, ca. 5GB. Der Installer erweitert das Windows-Bootmenü passend, so dass dann zwischen Ubuntu und Windows gewählt werden kann.

Der Installer lädt auch das benötigte Image von den Ubuntu-Servern herunter.

Ideales Tool für diejenigen, die sich nicht trauen ihre Windows-Partitionierung zu ändern und trotztdem mit Ubuntu liebäugeln. Der einzige nachteil für das Ubuntu-System besteht darin, dass es auf einer Windows-Partition liegt.

Im Zusammenhang mit dem proprietären ATI-Treiber gibt es oft Abstürze beim Programm Kaffeine, zumindest beim Fernsehen. Das Problem lässt sich mit einer Kaffeine-Einstellung lösen.

Unter Einstellungen -> Xine-Parameter -> Video stellt man man unter Anfänger-Optionen den Treiber um von auto auf xshm. Danach läuft Kaffeine auch mit dem ATI-Treiber.

Man könnte kaffeine auch mit einem entsprechenden Parameter starten:

kaffeine -x xshm

Seit Monaten ärgere ich mich über die Extension Wiki-Publisher für OpenOffice. Die Funktion kann ich gut gebrauchen, auch wenn sie nur den Text ans Wiki sendet und nicht die Bilder. In keiner meiner Installationen konnte ich eine Verbindung mit dem Wiki aufbauen.

Nun habe ich auf den OpenOffice-Seiten gelesen, dass das ein generelles Problem unter Linux ist und auch gleich eine Lösung gefunden. In dem Forum wurde ein Patch angeboten und auch eine gepatchte Version des Wiki-Publishers:

http://www.openoffice.org/nonav/issues/showattachment.cgi/60475/wiki-publisher.oxt

Ich habe also die normale Version entfernt und diese Version installiert und damit geht auch der Wiki-Export.

Dieses Programm ist keine freie Software, für Schulen aber mit 150€ für die Schullizenz erschwinglich. Es dient dazu Objekte dreidimensional zu konstruieren und ähnelt 2D-Programmen wie Geogebra.

Ich weiß nicht mehr, wie man Analytische Geometrie ohne Archimedes unterrichten kann. Das Programm steht für alle Betriebssysteme zur Verfügung und läuft auch problemlos unter Unbuntu.  Man muss nur einmal die Startdatei Archimedes im gleichnamigen Verzeichnis editieren, da hier der Pfad zu Archimedes fest eingetragen ist und diese Vorgabe passt in der Regel nicht.

Der Programmautor Andreas Goebel ist selber Lehrer und das merkt man auch. Bei Problemen ist er immer sehr hilfbereit und das auch schnell.

Nicht mehr, aber auch nicht weniger, als das Periodensystem der Elemente. Das Programm Kalzium gehört zu KDE speziell zum KDE Education Projekt. Von daher ist es baei allen Linux-Distributionen dabei und kann leicht nachinstalliert werden.

Kalzium liefert für jedes der Elemente eine Reihe von Informationen und für die meisten elemente auch eine Abbildung.

Bei diesem Programm handelt es sich um einen Molekül-Editor für dreidimensionale Darstellungen in der Chemie.  Mit einem kleinen bisschen Einarbeitung kommt man da zu tollen Ergebnissen.

Die Modelle lassen sich frei im Raum drehen und auch als Grafik exportieren.

Debian-Pakete für Ubuntu sind vorhanden.

Aus dem Mozilla-Umfeld stammt der Musik-Player Songbird http://getsongbird.com/. Die aktuelle Version 1.1.1 kann enorm viel, das fängt natürlich an mit dem Abspielen von Liedern und endet nicht beim Abrufen von Zusatzinformationen wie Konzertterminen und der Künstlerbiografie.

Bei Linux 64Bit-Systemen kann es passieren, dass das Programm nicht starten will, dann muss man das Paket libvisual-0.4-plugins deinstallieren. Danach klappt es zumindest bei mir.

Die Einbindung von Amavis in das Postfix-System ist eigentlich ganz einfach. Postfix leitet alle auf Port 25 eingehenden Mails an Amavis weiter. Die Mails die Amavis durchlässt übergibt es an einen weiteren Postfix-Prozess, der auf einem anderen Port lauscht. Amavis benutzt dabei zur Virenerkennung den Virenscanner ClamAV.

Zur Einrichtung müssen die Pakete

  • amavisd-new
  • clamav-daemon
  • spamassassin
  • razor
  • pyzor

installiert werden.  Dann folgen noch Änderungen in den Konfigurationsdateien:

  • /etc/amavis/conf.d/15-content_filter_mode
  • /etc/default/spamassassin

und ein

sudo adduser clamav amavis

Wichtig ist dann die Erweiterung der Datei main.cf um die Zeile:

content_filter=smtp-amavis:[127.0.0.1]:10024

und die Erweiterung der Datei master.cf um zwei Teile.

Am Ende:

smtp-amavis     unix    -       -       -       -       2       smtp
        -o smtp_data_done_timeout=1200
        -o smtp_send_xforward_command=yes
        -o disable_dns_lookups=yes
        -o max_use=20
127.0.0.1:10025 inet    n       -       -       -       -       smtpd
        -o content_filter=
        -o local_recipient_maps=
        -o relay_recipient_maps=
        -o smtpd_restriction_classes=
        -o smtpd_delay_reject=no
        -o smtpd_client_restrictions=permit_mynetworks,reject
        -o smtpd_helo_restrictions=
        -o smtpd_sender_restrictions=
        -o smtpd_recipient_restrictions=permit_mynetworks,reject
        -o smtpd_data_restrictions=reject_unauth_pipelining
        -o smtpd_end_of_data_restrictions=
        -o mynetworks=127.0.0.0/8
        -o smtpd_error_sleep_time=0
        -o smtpd_soft_error_limit=1001
        -o smtpd_hard_error_limit=1000
        -o smtpd_client_connection_count_limit=0
        -o smtpd_client_connection_rate_limit=0
        -o receive_override_options=no_header_body_checks,no_unknown_recipient_checks

Direkt nach der Zeile mit dem Dienst pickup folgt dann:

   -o content_filter=
   -o receive_override_options=no_header_body_checks

Nach einem Neustart sollte dann die Spamabwehr funktionieren.

Die Anleitung entstammt http://wiki.ubuntuusers.de/Amavis-Spam-Virenfilter

Veröffentlicht unter linux.

Bei der Installation des Mailservers hat mir zum ersten Mal YaST und damit OpenSuSE etwas gefehlt. Ein etwas komisches Gefühl habe ich immer noch mit der Installation, obwohl es anscheinend funktioniert.

Im ersten Schritt muss man die Pakete

  • postfix
  • libsasl2-modules
  • mailx

nachinstallieren. Dann an der Konsole aufrufen:

sudo dpkg-reconfigure postfix

sofern das Konfigurationstool nicht startet, oder man eine falsche Eingabe gemacht hat.

Für mich wichtig war die erste Frage nach dem Typ des Mailservers, für einen Rechner mit Dialin wäre das:

Internet mit Smarthost

bei fester Anbindung mit fester IP

Internet Site

Die weiteren Fragen betreffen dann das Netzwerk und die Antworten sind einigermaßen naheliegend.

Es ergibt sich dann folgende Datei /etc/postfix/main.cf:

# See /usr/share/postfix/main.cf.dist for a commented, more complete version

# Debian specific:  Specifying a file name will cause the first
# line of that file to be used as the name.  The Debian default
# is /etc/mailname.
#myorigin = /etc/mailname

smtpd_banner = $myhostname ESMTP $mail_name (Ubuntu)
biff = no

# appending .domain is the MUA's job.
append_dot_mydomain = no

# Uncomment the next line to generate "delayed mail" warnings
#delay_warning_time = 4h

readme_directory = /usr/share/doc/postfix

# TLS parameters
smtpd_tls_cert_file=/etc/ssl/certs/ssl-cert-snakeoil.pem
smtpd_tls_key_file=/etc/ssl/private/ssl-cert-snakeoil.key
smtpd_use_tls=yes
smtpd_tls_session_cache_database = btree:${data_directory}/smtpd_scache
smtp_tls_session_cache_database = btree:${data_directory}/smtp_scache

# See /usr/share/doc/postfix/TLS_README.gz in the postfix-doc package for
# information on enabling SSL in the smtp client.

myhostname = server
alias_maps = hash:/etc/aliases
alias_database = hash:/etc/aliases
mydestination = server, localhost.localdomain, server.hsan.hh.schule.de, localhost
relayhost = debacher.com
mynetworks = 127.0.0.0/8, 192.168.1.0/24
mailbox_size_limit = 0
recipient_delimiter = +
inet_interfaces = all
html_directory = /usr/share/doc/postfix/html
myorigin = /etc/mailname
inet_protocols = all

Nicht schön, aber funktionsfähig.

Da mein Rechner sich am Smarthost authentifizieren muss kommen noch folgende Zeilen für SASL hinzu:

smtp_sasl_auth_enable = yes
smtp_sasl_security_options =
smtp_sasl_password_maps = hash:/etc/postfix/sasl_passwd
masquerade_domains = debacher.de,debacher.net,hsan.hh.schule.de, debacher.de

Die letzte Zeile entfernt den Rechnernamen aus den angegebenen Maildomains.

Die Passwortdaten stehen in der Datei /etc/postfix/sasl_passwd:

# sasl_passwd
# Syntax:
# domain        username:password
# Example:
foo.com       username:password

Damit sollte der Mailserver nach einem Neustart funktionsfähig sein. Die Konfiguration der Spamabwehr folgt im nächsten Teil.

Weitere Information unter http://www.linuxbu.ch/pdf6/kapitel14.pdf und natürlich http://wiki.ubuntuusers.de/Postfix

Veröffentlicht unter linux.

Wenn man längere Zeit schon Evolution als Mailprogramm verwendet, dann sammelt sich eine große Zahl an Mails an, die man auch bei einem Rechnerwechsel bzw. einer Neuinstallation nicht verlieren möchte.

Bei mir hat Evolution oft gemuckt, wenn ich das Daten-Verzeichnis .evolution einfach nur kopiert habe.  Gelegentlich tauchen dann neue Mail nicht mehr sichtbar auf, oder ähnliches. Gute Erfahrungen habe ich damit gemacht Evolution erst einmal zu starten, ohne die Daten kopiert zu haben.

Dann in den Ordner .evolution/mail/local alle Dateien Dateien aus dem entsprechenden Ausgangsordner kopieren, die keine Extension tragen. Also z.B. nur Inbox und nicht Inbox.meta,  Inbox.ibex.index,  Inbox.ibex.index.data. Diese Dateien werden dann beim Start von Evolution neu angelegt, sowie man den entsprechenden Ordner anklickt.

Ganz kopiert habe ich die Ordner .evolution/addressbook und .evolution/calendar.