Computergeschichte

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Dieser Text soll dazu dienen meine eigene Computergeschichte einmal aufzubereiten. Das ist über solch einenlangen Zeitraum nicht ganz einfach. Ein Problem besteht auch in der sinnvollen Wahl von Einheiten. Meine aktuelle Internet-Bandbreite beträgt 16 MByte/s, mit dem ersten Modem waren es 2400 Byte/s. Damit der Unterschied deutlich wird gebe ich alle Daten in aktuellen einheiten an (auch wenn das nicht immer ganz korrekt ist), also 0,002400 MByte/s statt 2400 Byte/s.


Jahr 196x

Mein Vater kauft den ersten Taschenrechner. Der konnte alle vier Grundrechenarten einigermaßen und kostete nur noch 400 DM.


1971/1972

Meine Schule, das Hansa-Gymnasium kauft sich einen "Computer". Es handelt sich dabei um ein Gerät des Modells Wang 600, welches tastenprogrammierbar war und immerhin über 15 interne Speicher verfügte. Der Programmspeicher ließ mehr als 100 Programmzeilen zu. Das Gerät hatte auch ein Lesegerät zum Einlesen von speziellen Karten, bei denen mit einem Bleistift die Code-Bits markiert werden mussten. Eine solche Karte konnte bis zu 80 Programmzeilen tragen.

Programm-wang1.jpg
Mit diesem Gerät haben wir in kleinen Gruppen sehr viele Stunden verbracht.

Auf der nebenstehenden Programmkarte befinden sich insgesamt drei Programme:

  • Programm zur Umrechnung von Potenzen mit beliebiger Basis auf die Basis 10
  • Programm zur Lösung von Dreisätzen mit geradem Verhältnis
  • Programm zur Lösung von Dreisätzen mit umgekehrtem Verhältnis

Alle Programme beginnen mit dem Zeichen M und enden mit der Zeichenfolge EP. Dazwischen erfolgen dann die eigentlichen Programmschritte, hier meist Speicheroperationen.

Informationen im Web

1973-1974

Da unser Computerinteresse geweckt war kam es zu einer Kooperation der Schule mit der Fachhochschule in Bergedorf. Hier fand für uns ein Computerkurs statt, der als Informatik-Kurs angerechnet wurde. Gearbeitet haben wir dort an einer Rechenanlage IBM 1130, einem riesigen Kasten mit dicken Kabeln. Als Programmiersprache haben wir Fortran gelernt. Die Programme wurde auf Fernschreibern in Lochstreifen getippt und dann in den Computer eingelesen. Zusätzlich verfügte der Computer über 8 Kippschalter die man im Programm abfragen konnte. Ausgaben erfolgten nur auf Papier.

1977?

Ich leiste mir einen programmierbaren Taschenrechner. Der Texas Instruments SR52 ist schon ein tolles Gerät. Er ist mit Magnetkarten programmierbar, auf denen sich 120 Programmschritte speichern lassen. Die Karte wird von einem kleinen Motor durch den Leseschlitz gezogen. Das klappt ganz gut. Ein Handbuch findet sich online unter ftp://gateway.vttoth.com/pub/CALCDOCS/TI/SR52.PDF. Das Gerät verfügte über 20 adressierbare Speicherstellen und 224 Programmschritte.

Eines meiner größeren Programme war ein Programm für Mastermind. Es hatte etwa 260 Programmschritte, die ich dann mit viel Mühe auf 220 reduzieren musste. Die Magnetkarte hatte zwei Spuren mit je 112 Programmschritten, musste beim Einlesen größerer Programme also einmal gewendet werden.

1981?

Zusammen mit Rüdiger und Karsten kaufe ich mir einen Sinclair ZX80. Das Gerät verfügt über eine Folientastatur und einen Ausgang für den Anschluss eines Fernsehers. Der erste persönliche Computer.


1982

Ich bin in den Schuldienst eingetreten, am Gymnasium Borgfelde. Die Schule hat einige Geräte der Make Commodore im Einsatz, Modelle wie den CBM 4032.

Fast direkt gegenüber der Schule gibt es die Firma BDB Büro KG, hier kaufe ich mir mein erstes Paket Disketten für lächerliche 80,00 DM. Die hatten ja auch eine Kapazität von 360kByte und eine Größe von 5 1/4.

1983

Im September kaufe ich mir hier auch meinen ersten Computer, einen CBM 8032SK mit Drucker und Floppy-Laufwerk. Der Spaß hat etwa 4400,00 DM gekostet. Das Gerät war dann sehr lange Zeit bei mir im Einsatz und hat mehrere Umzüge mitgemacht.

Computer Vernetzung
Eigenschaft Wert Eigenschaft Wert
Modell 8032 SK Telefon-Anbieter Telekom
Prozessor 6502 1,0 MHz Internet-Anbindung Keine
Hauptspeicher 0,032 MByte Download 0
Massenspeicher Floppy: 0,170 MByte Upload 0

Das Floppy-Laufwerk war ein Doppellaufwerk. Das erleichterte das Kopieren von Disketten. Das Kopieren einer Diskette hat den Computer nur Sekunden belastet, danach war der Auftrag an das Laufwerk raus und der Rechner frei. Das Laufwerk verfügte über drei 6502-Prozessoren, einen für jedes Laufwerk und einen für das Gesamtgerät. Damit war das Diskettenlaufwerk deutlich intelligenter als der Computer selber, der nur über einen 6502 verfügte. ich habe mich allen Ernstes damit beschäftigt Prozesse auf die Prozessoren im Laufwerk auszulagern und diese damit als Coprozessoren zu nutzen.

Relativ genial war die IEEE-Schnittstelle, über die Laufwerke und Drucker angeschlossen wurden. Die Anschlussstecker waren stapelbar, es bildete sich eine Art Bus. Alle Geräte wurden dann über eine eindeutige ID angesprochen, die eingestellt wurde.

Etwas später habe ich mir als Drucker eine Typenrad-Schreibmaschine gekauft, die über den CBM 8032 und ein selbst erstelltes Textverarbeitungsprogramm angesteuert wurde.

1988

Mein erster PC wird fällig, es handelt sich um einen Commodore AT mit 640kByte Speicher und 20MByte Festplatte. Im Januar erstehe ich das Gerät zusammen mit einem SW-Monitor für wieder etwa 4000,00 DM bei BDB. Etwas später kommt noch ein NEC-P 2200 Matrixdrucker dazu.

Computer Vernetzung
Eigenschaft Wert Eigenschaft Wert
Modell Commodore AT Telefon-Anbieter Telekom
Prozessor 80286 4,7 MHz Internet-Anbindung Keine
Hauptspeicher 0,640 MByte Download 0
Massenspeicher HD: 20 MByte Upload 0

 

Glücklicherweise gibt es für meine Typenrad-Schreibmaschine ein Interface für den Parallel-Port, so dass ich diese auch am PC nutzen kann.

1989

Ich habe meine Versetzung in den Bezirk Bergedorf beantragt. Zum Schuljahr 1990/91 wird eine passende Stelle am Gymnasium Lohbrügge frei. Kurzfristig ergibt sich die Möglichkeit zu einer Krankenvertretung am Hansa-Gymnasium. Ich gehe also für ein Jahr an meine alte Schule. Der Wang-Rechner ist noch vorhanden, aber natürlich auch modernere Geräte, PCs vom Typ Commodore AT. Es gibt dort auch noch eine Mehrplatzanlage der Marke Dietz. Die zentrale Einheit ist recht groß und verfügt über immerhin 10 MByte Festplattenkapazität. An diese Einheit angeschlossen sind mehrere serielle Terminals, man kann sie auch durch PCs ersetzen.

1990

Ich bin jetzt am Gymnasium Lohbrügge tätig und für die Computer verantwortlich. Wir haben eine Handvoll Geräte des Typs PC10 von Commodore (512 kByte Speicher und Disketten-Laufwerke mit 5 1/4 Zoll). Die Ausrüstung ist also relativ schwach, verglichen mit der des Hansa-Gymnasiums. Eine meiner ersten Handlungen ist es vorhandenen Geräte mit Festplatten auszurüsten, wir nehmen sehr große Platten, mit immerhin 10 MByte.

Als ich das GyLoh 2007 verlasse ist die Zahl der Rechner auf 160 angewachsen, die zudem alle untereinander und mit dem Internet vernetzt sind.

1991

Der erste PC wird zu langsam, ein neuer Rechner ist fällig. Über einen Kollegen, der mit Computern handelt, kaufe ich einen AT 386 DX mit immerhin schon 4MB Speicher und 80 MB Festplatte, für wieder 4400,00 DM mit Farbmonitor und Windows 3.0. Etwas später kommt dann ein Laserdrucker hinzu. Der EPL7100 von Epson war ein wirklich tolles Gerät, was lange zuverlässig seine Dienste getan hat. Der Drucker hatte eine eingebaute Seitenbeschreibungssprache und skalierbare Schriften. Mit meinem WordPerfect zusammen ließen sich sehr schöne Dokumente erzeugen.

Über einen Bekannten komme ich günstig an ein modernes Modem. Es handelt sich um ein Fury 2402 TI der Firma Neuhaus. Das Gerät kostet mich nur 360,00 DM, verfügt dafür aber schon über eine symmetrische Datenübertragung mit 2400 Baud.

Computer Vernetzung
Eigenschaft Wert Eigenschaft Wert
Modell AT 386 Telefon-Anbieter Telekom
Prozessor 386 DX 25 MHz Internet-Anbindung Modem
Hauptspeicher 4 MByte Download 0,002400 MByte/s
Massenspeicher HD: 80 MByte Upload 0,002400 MByte/s

 

1993

Ich bin BTX bzw. DxJ Kunde bei der Telekom. Über BTX kann man u.a. die Kontoführung erledigen.


1994

Die Körberstiftung ermöglicht mit dem Projekt das "Transatlantische Klassenzimmer" einen ersten Internetzugang für Schulen. Dabei ist der Begriff Internetzugang so gemeint, dass ein Modem zur Verfügung steht, über das E-Mails ausgetauscht werden können. Ein interaktiver Zugang ist hier noch nicht möglich. Das GyLoh ist bei diesem Projekt von Anfang an dabei.

Der Mailaustausch ist nicht ganz trivial, da nur ein Rechner zur Verfügung steht und natürlich auch nur ein Account (GyLoh@koerb11.schule.dkrz.d400.de). Nach kurzer Zeit hat sich ein Verfahren eingespielt, bei dem die Schüler ihre Maisl auf Diskette abgeliefert haben. Ich habe ein kleines Programm geschrieben, welches dann die Mails eingelesen und verschickt hat. Eingegangene Mails wurden ausgedruckt und an die Empfänger verteilt. Als Software wurde Crosspoint benutzt, mit dem die Mails per UUCP ausgetauscht wurden.

Die Modems waren sehr modern, sie hatten eine Übertragungsrate von 14.400 Baud. Als uns das Körber-Modem einmal geklaut worden war, haben die Schüler Geld gesammelt, damit wir möglichst schnell wieder ans Internet konnten.


1995

Ich habe meine erste eigene Homepage, die war unter http://ourworld.compuserve.com/homepages/Uwe_Debacher zu erreichen. Meine Mail-Adresse zu dieser Zeit lautete noch 100662.1115@compuserve.com. Die Möglichkeit eine eigene Homepage zu erstellen war lange angekündigt, aber immer wieder verschoben worden. Zur Verfügung stand dann ein Webinterface über das man die Seiten einrichten und verwalten konnte.

In dem Jahr startet auch AOL in Deutschland, ich hatte die Gelegenheit dort als Feldtester eine ganze Zeit kostenlos beteiligt zu sein.

Im Januar 1995 startete das Projekt "Das Transatlantische Klassenzimmer" der Körber-Stiftung. Hierbei handelt es sich um das erste größere Internet-Projekt für Hamburger Schulen. An diesem Projekt war ich von Anfang an beteiligt. Zuerst als Teilnehmer, seit 1996 auch als Vorstands­mitglied im Trägerverein. Im Prinzip bekommt jede der beteiligten Schulen ein Modem und eine Internet-Adresse, sowie die Software Crosspoint.

Seit dem 23. August haben wir einen der neuen ISDN-Anschlüsse. Dazu gibt es neue Telefonnummern, da die bisherige Vermittlungsstelle noch nicht ISDN-fähig ist. Die Telefonanlage wird von der Telekom gesponsert. Es gibt 700 DM Förderung für die Umstellung auf ISDN und auch der Händler bekommt noch einmal eine Gutschrift, die er teilweise weitergibt. Damit ist die Telefonanlage Istec 1008 im Prinzip kostenlos. Die Techniker der Telekom schließen die Verkabelung hier im Haus an.

In Lohbrügge hat die Firma ScanTec neu einen Computerladen eröffnet. Dort bekomme ich mit guter Beratung und einem ordentlichen Preis meinen nächsten Rechner, einen Pentium.

Computer Vernetzung
Eigenschaft Wert Eigenschaft Wert
Modell ScanTec Telefon-Anbieter Telekom
Prozessor Pentium S 75 MHz Internet-Anbindung ISDN
Hauptspeicher 8 MByte Download 0,0640 MByte/s
Massenspeicher HD: 849 MByte Upload 0,0128 MByte/s

Das Gerät dürfte etwa 30 Bogomips gehabt haben

1996

Im Jahr 96 bekommt das GyLoh auch seine erste richtige Homepage. Den Speicherplatz hat uns der Lübecker Provider Lynet kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir haben die Maildomain gyloh.lynet.de und die Webadresse http://www.lynet.de/~gyloh/ bekommen.

Im Januar/Februar 96 habe ich zum ersten Mal einen Linux-Rechner wahrgenommen. Zusammen mit Wolfgang Dittmar und Manfred Schulz war ich zu einer Veranstaltung im IPTS in Kiel (Workshop WWW-Server an Schulen). Dort wurde vorgestellt, was man für eine schulische Infrastruktur braucht und wie das prinzipiell funktioniert. Uns war sofort klar, genau das brauchen wir auch.

Noch im gleichen Jahr haben wir dann am IfL einen Linux-Arbeitskreis gegründet, der sich damit beschäftigt hat zu klären, wie man Linux-Server für Schulen einrichten kann.

Mit dem Auslaufen des transatlantischen Klassenzimmer kam das Projekt "Schulen ans Netz" auf und damit das Angebot vom DFN-Verein Schulen über den Dienst Win-Shuttle ans Internet anzubinden. Diesen Dienst nutzt das GyLoh im Prinzip immer noch. Hierfür wurde von der Telekom ein richtiger ISDN-Zugang zur Verfügung gestellt. Die Einführung von "Schulen ans Netz" klappte in Hamburg in sehr enger Zusammenarbeit mit DFN, Telekom, Schulbehörde, IfL und den Schulen. Das GyLoh bekam noch im Sommer seinen Test-Zugang, nach den positiven Erfahrungen wurden dann alle Schulen entsprechend angebunden. Es wurde im Rechenzentrum der Universität vom DFN ein extra Einwahlpunkt für die schulischen Zugänge eingerichtet. Zusätzlich gab es von der Firma Neuhaus für jede Schule eine ISDN-Karte. Die Installation der Capi-Treiber war nicht ganz einfach, vor allem dann wenn die Rechner mit dem neuen Win95 ausgerüstet waren.

Seitdem steht dem Gyloh die Maildomain gyloh.hh.schule.de zur Verfügung. Ich kann immer noch den Adminstrationsaccount hsan.hh.schule.de nutzen.

Auf der 1. Fachtagung Schulen ans Netz habe ich Gelegenheit das Transatlantische Klassenzimmer vorzustellen. Am Rande der Veranstaltung bekomme ich Kontakt zur Bildungsserver-Szene und Professor Diepold. [1]

Kurz darauf bekomme ich den Auftrag zum Aufbau des Hamburger Bildungsservers. Verantwortlich für das Projekt ist Uwe Heinrichs, der für diesen bereich zuständige Referent in der Schulbehörde.

Wir starten mit einem Angebot auf dem Server des Hamburger Schulnetzes. In der ersten Phase lief das System unter dem Titel "Offener Hamburger Bildungsserver" und der Adresse http://lbs.hh.schule.de.

Viel Aufwand war nötig um zu verhindern, dass das System auf Hamburg.de laufen muss. Nachdem das geklärt war wurde ein eigener Server beschafft und als Gast im Rechenzentrum der Universität Hamburg untergebracht.

Das System geht im Dezember in den Probebetrieb.

1997

Nach der ersten Anlaufphase erfolgte dann die Gründung des Vereins "Hamburger Bildungsserver e.V." und organisatorisch wurden wir dem Landesmedienzentrum zugeordnet.

Der Bildungsserver wurde am 11.6.97 von Frau Senatorin Raab offiziell eröffnet.


1998

Ich habe seit August meine Domain debacher.de, als Provider dient Strato. Zusammen mit einem Online-Konto bei Advance-Bank ist Internet Paket 1 preiswerter als ohne Konto. Die monatlichen Kosten betragen 14,95 DM, wobei im ersten Jahr monatlich 10 DM durch das Konto entfallen..

Ich bin Landesbeauftragter Bildungsserver der Freien und Hansestadt Hamburg. Grundlage für die Benennung von Beauftragten in den einzelnen Ländern ist ein Beschluss der AK der KMK.

Aus der Tätigkeit des Informatik-Arbeitskreises resultiert das DFN-Beratungsprojekt, bei dem 230 Hamburger Schulen mit einem Kommunikationsserver ausgerüstet worden sind. Die Projektidee entsprang einem Gespräch mit einer Mitarbeiterin beim DFN-Verein. Das Konzept und den Förderungsantrag für das BMBF habe ich erstellt und das Projekt im Rahmen des Bildungsserver durchgeführt. Das Gesamtvolumen des Projektes beträgt etwa 760.000 DM.

Im Rahmen dieses Projektes haben wir technische Musterlösungen geschaffen, ein Curriculum für die Fortbildung der Betreuer und ein Curriculum für die Fortbildung der Kollegen, sowie die notwendigen Unterrichtsmaterialien.

Der offizielle Start des Projektes erfolgt durch Landesschulrat Peter Daschner am 26.1.98 im Lohmühlen Gymnasium. Pressemitteilung des DFN

Aus dem Projekt heraus wird ein Server finanziert, de bei mir zu Hause steht und zum regelmäßigen Sichern des Bildungsservers dient. Der Rechner ist so konfiguriert ist, dass er gegen den Server im Rechenzentrum direkt ausgetauscht werden könnte.

Computer Vernetzung
Eigenschaft Wert Eigenschaft Wert
Modell Acer Altos 350 Telefon-Anbieter Telekom
Prozessor Pentium II 266 Mhz Internet-Anbindung ISDN
Hauptspeicher 256 MByte Download 0,0640 MByte/s
Massenspeicher HD: 4000 MByte SCSI Upload 0,0128 MByte/s

Das Gerät verfügt neben der eingebauten Festplatte über einen SCSI-Wechselrahmen, der ursprünglich als Sicherungsmedium gedient hat. Linux gibt für die Leistung des Gerätes 266 Bogomips an.

1999

Das Strato-Paket wird automatisch umgestellt auf Powerweb S. Mit der Umstellung stehen dann auch 7MB Speicherplatz zur Verfügung, was die erste richtige Homepage ermöglicht.

Im April reserviere ich die Domain gyloh.de für die Schule, im Dezember erfolgt dann die Reservierung von Netthelp.de für die Schülerfirma des GyLoh.

Über die Teilnahme am Projekt LeMO bekommt das GyLoh für 12 Monate eine Standleitung finanziert. Die Leitung besitzt eine symmetrische Kapazität von 2 MBit. Die Kosten dieser Leitung werden mit ca. 10.000 DM/Monat angegeben.

Ab Mai sind wir Arcor-Kunden. Unser Telefon-Zugang wird per dauerhafter Voreinstellung des Verbindungsnetzbetreibers umgestellt.

Ein neuer Rechner stammt von Staples.

Computer Vernetzung
Eigenschaft Wert Eigenschaft Wert
Modell Fujitsu-Siemens T-Bird Telefon-Anbieter Arcor
Prozessor Intel PIII 450 MHz Internet-Anbindung ISDN
Hauptspeicher 64 MByte Download 0,0640 MBit/s
Massenspeicher HD: 33.000 MByte Upload 0,0128 MBit/s

Das Gerät wurde später mit einer größeren Festplatte und weiteren 256 MByte Hauptspeicher nachgerüstet. Auch die Grafikkarte auf den Bildern kam erst später ins Gerät, da die Originalgrafikkarte nicht mit der ebenfalls nachgerüsteten Fernsehkarte zusammen arbeiten konnte.

Das Gerät wurde mit Win98 ausgeliefert. Ich habe zusätzlich SuSE-Linux installiert. Linux gibt für das Gerät 902 Bogomips als Performance-Vergleich.

Zusätzlich zu dem Desktop-Rechner habe noch den Linux-Server im Haus, der dazu dient die Inhalte des Bildungsservers zu spiegeln und damit zu sichern.

2000

Für die Beschreibungen im Linuxbu.ch reserviere ich die Domain lokales-netz.de.

Im März greife ich das Angebot von Freedoms.de auf kostenlos eine Domain zu reservieren, ich wähle linux-hamburg.de. Später geht das Vertragsverhältnis auf kontent.de über.

Im April übertrage ich die Domain gyloh.de auf den WiN-Shuttle-Account der Schule.

Das Projekt Linuxbu.ch läuft gut, so dass ich mir im Mai die Domains

  • windowsbuch.de
  • windows-buch.de
  • palm-buch.de

reserviere, da wir weitere Buchprojekte planen.

Da die Telekom neu T-DSL Zugänge anbietet und Arcor kein entsprechendes Angebot machen kann wechseln wir wieder zur Telekom. Das ist nicht ganz einfach, passiert wohl nicht so oft. Im Februar beginnt die Umstellung auf T-Online Speed 50 mit 50 Online-Stunden für 99DM/Monat. Ab April läuft dann alles wie gewünscht.

Im April bietet T-Online die DSL Speed-Flatrate an, für 99DM/Monat. Für die Teilnehmer an einer Langzeit-Marktstudie entfällt dieser Betrag. Ich bin dabei und fülle einige Monate lang einen Fragebogen aus.

Im August erfolgt dann auch die Reservierung von debacher.com.

Eine .de Domain kostet 23,76 DM/Jahr, eine .com Domain anfangs auch.

Das GyLoh bekommt einen der ersten T-DSL Anschlüsse. Das ist zwar weniger als die bisherigen 2 MBit, aber ja auch nur eine Übergangslösung.

Seit dem Sommer läuft ein weiteres Projekt, dessen Ziel es ist Schulen breitbandig an das Internet anzuschließen. Dazu wurden vier Richtfunkstrecken aufgebaut um Landesinstitut, Gymnasium Lohbrügge, Gesamtschule Lohbrügge, Lohmühlengymnasium und LMZ an das Rechenzentrum der Universität anzubinden. Die technische Konzeption, das Einwerben der notwendigen Mittel und die Bauaufsicht lagen weitgehend in meinen Händen. Dabei mussten auch die damals noch getrennten Einrichtungen Studienseminar und IfL zu einer Kooperation gebracht werden.


2001

Domain debacher.net im November über Kontent registriert.

Ein neuer Rechner stammt von Staples und kostet 2399,00 DM.

Computer Vernetzung
Eigenschaft Wert Eigenschaft Wert
Modell Fujitsu-Siemens XPERT 1200 Telefon-Anbieter Telekom
Prozessor AMD Athlon 1,2 GHz Internet-Anbindung T-DSL
Hauptspeicher 256 MByte Download 0,756 MBit/s
Massenspeicher HD: 40.000 MByte Upload 0,256 MBit/s

 


2004

Es ist mal wieder ein neuer Rechner fällig. Diesmal bestelle ich das komplette Gerät bei Karstadt online. Ich arbeite jetzt nur noch mit Linux und das Gerät ist sowohl Server für das Netz, als auch mein Arbeitsplatzrechner. Der bisherige Linux-Server kommt aufs Altenteil.

Computer Vernetzung
Eigenschaft Wert Eigenschaft Wert
Modell Micromaxx Telefon-Anbieter Telekom
Prozessor AMD Athlon 2700+ Internet-Anbindung T-DSL
Hauptspeicher 256 MByte Download 0,756 MBit/s
Massenspeicher HD: 80.000 MByte Upload 0,256 MBit/s

 

Auch einen neuen Laser-Drucker habe ich mir geleistet. Es handelt sich um einen Hewlett Packard COLOR LASERJET 2550N. Das Gerät wird über das Netzwerk angeschlossen. Gekauft habe ich dieses Gerät bei Amazon online für 599€. Der Drucker hat eine sehr gute Druckqualität und macht auch einen sehr soliden Eindruck.

2005

Wechsel zu Hansenet bzw. Alice. Die Bandbreite der Internetanbindung steigt damit auf 4MBit und wird nach kurzer Zeit ohne Mehrkosten erhöht auf 6MBit im Download und etwa 0,8 MBit im Upload.

Computer Vernetzung
Eigenschaft Wert Eigenschaft Wert
Modell Micromaxx Telefon-Anbieter Hansenet
Prozessor AMD Athlon 2700+ Internet-Anbindung DSL
Hauptspeicher 768 MByte Download 6 MBit/s
Massenspeicher HD: 240.000 MByte Upload 0,8 MBit/s

 

2006

  • Februar Meine Seiten liegen jetzt auf einem Strato-VServer, die ganze Umstellung verlief problemlos. Der Server kostet monatlich 8,90 Euro, wobei die erste Domain enthalten ist. Die sonstigen Vertragsdaten: 10GB Speicherplatz, 300GB/Monat Daten Transfer und SuSE93. als System.
  • April Die Domain debacher.eu steht zur Verfügung.
  • 30.5. Seit heute sind wir mit ADSL2+ ans Netz angeschlossen. Meine aktuellen Verbindungsdaten sind 10043kBit/s Download und 1085kBit/s Upload. Die Umstellung verlief problemlos, nur am Umstellungstag waren wir einige Stunden vom Internet getrennt.
  • Die von mir betreute Schülerfirma Netthelp verfügt jetzt über einen Root-Server bei Strato. Es handelt sich um das Paket MR3 mit unbegrenztem Traffic und 160 GByte Speicherplatz.


2007

Bei meinem Micromaxx-Rechner ist der Prozessor-Lüfter ausgefallen. Ich nehme das zum Anlass einen neuen Rechner zu kaufen. Es handelt sich um einen Fujitsu-Siemens Scaleo J für 599,00 Euro. Wichtig war mir vor allem, das das Gerät über einen Doppelprozessor verfügt. Das Gerät läuft selbstverständlich unter Linux. Linux gibt die Performance mit 2x3592 Bogomips an.

Computer Vernetzung
Eigenschaft Wert Eigenschaft Wert
Modell Fujitsu-Siemens Scaleo J Telefon-Anbieter Hansenet
Prozessor Intel Core 2 Duo E4300 Internet-Anbindung DSL
Hauptspeicher 1024 MByte Download 9 MBit/s (theoretisch 16)
Massenspeicher HD: 320.000 MByte Upload 1 MBit/s

Für die Prozessoren werden jeweils 3500 Bogomips angegeben.

Beruflich bin ich jetzt wieder zurück am Hansa-Gymnasium (der Wang-Rechner ist leider nicht mehr vorhanden). Das Gymnasium Lohbrügge verfügte am Ende meiner dortigen Tätigkeit über eine Infrastruktur mit folgenden Merkmalen:

  • etwa 150 Computer-Arbeitsplätze (davon 35 Igel-Clients), alle am Netz
  • 5 Server (Anmeldeserver, Router, 3 Linux-Applikationsserver, Wind2003-Applikationsserver)
  • Netzwerkanschluss in jedem Klassenraum
  • Internetanbindung 11 MBit, symmetrisch (Reserveanbindung: DSL mit 2 MBit und T-DSL)
  • Homepage und Lernplattform auf dem Router

2008

Meine Homepage liegt jetzt auf einem eigenen Root-Server. Über die Weihnachtsferien habe ich den Server eingerichtet und die Domains von meinem bisherigen VServer migriert. Das Strato-Angbot von 22€/Monat war einfach zu verlockend. Der Server besitzt eine Intel Celeron CPU 2.40GHz, 512 MB Hauptspeicher und 80 GByte Festplattenkapazität. Linux gibt für das System 4800 Bogomips an.

Ansonsten keine Veränderungen was die private Computerausrüstung betrifft.

Am Hansa-Gymnasium erfolgt eine Totalvernetzung. Alle Klassenräume bekommen zwei Doppeldosen Netzwerk und die zugehörigen Stromanschlüsse. Alle Anschlussleitungen führen direkt zu einem Verteilschrank im Keller. Damit war es dann auch möglich zum Schuljahr 2008/2009 eine Medienklasse einzurichten. Alle Schüler dieser Klasse verfügen über ein Netbook, einen EeePC 900a.

2009

Da die Festplatte langsam etwas zu klein wurde habe ich das System um eine Platte mit 1TByte Kapazität erweitert. Leider war im Gehäuse kein so ganz schöner Platz mehr frei, daher liegt die Platte lose im Gehäuse.

Der Hauptspeicher lässt sich leider nicht aufrüsten oder nur wenig. Der maximale Wert für das Board beträgt 1,5 GB, da lohnt die Aufrüstung wirklich nicht. Schade, ich hatte eigentlich schon ein 64-Bit Ubuntu installiert um den Speicher auf 4GB ausbauen zu können.

Ich habe mir den Fonic-Surfstick zugelegt, um auch gelegentlich mobil ins Internet zu kommen. Für etwa 70 euro bekommt man einen Huawei-Stick und ein kleines Guthaben. Die Nutzung ist prepaid und kostet 2,50€ pro Tag. Bin sehr zufrieden damit, funktioniert auch unter Ubuntu problemlos.

2010

Mein bisheriger Rechner war überfällig, da er nur mit 1,5GB Speicher ausgerüstet werden konnte. Da ich viel mit virtuellen Maschinen arbeite ist das einfach nicht genug Speicher.

Nach langer Suche habe ich mir einen niedlichen kleiner Acer X3300 zugelegt, für 576,99 € bei Amazon. Saturn, Mediamarkt und Medimaxx hier vor Ort hatten nur Geräte mit Intel-Prozessoren im Angebot.


Computer Vernetzung
Eigenschaft Wert Eigenschaft Wert
Modell Acer Aspire X3300 Telefon-Anbieter Hansenet
Prozessor AMD PhenomII X4 820 Internet-Anbindung DSL
Hauptspeicher 6144 MByte Download 9 MBit/s (theoretisch 16)
Massenspeicher HD: 1000.000 MByte Upload 1 MBit/s

Für die vier Prozessoren werden jeweils 5600 Bogomips angegeben.

Auf dem Rechner läuft Ubuntu als Betriebssystem.

2011

Das Jahr fängt gut an. Zu Weihnachten habe ich ein Android-Telefon bekommen, konkret ein LG Optimus One. Das Gerät ersetzt meine bisherige Kombination aus Palm und K750I vollkommen und hat zusätzlich noch einen erheblichen Spielwert. Ansonsten hat sich an meiner Rechnerausrüstung nichts weiter verändert.

Mein Arbeitsplatz hat sich zum 01.02.2011 verändert, ich habe das Hansa-Gymnasium verlassen und komme somit um die Betreuung der dortigen Rechner herum. An meiner neuen Schule, der Schule Richard-Linde-Weg ist jemand vorhanden, der für die Betreuung der Technik zuständig ist. Ich kann mich also in Ruhe um den Aufbau der Oberstufe kümmern und auch um den Ausbau der Medienbildung.

Mein Internet-Provider ist jetzt nicht mehr Hansenet, die sind jetzt in O2 integriert worden. An den Verträgen und den Leistungen hat sich aber nichts geändert.

2012

Ich habe meinen Rechner aktualisiert auf die aktuelle Ubuntu-Version 12.04 LTS.

In der Schule haben wir jetzt IServ als Serverlösung eingeführt. Das ist schon ein tolles System, da es auf einer Vielzahl von vorhandenen Lösungen aufsetzt und diese in ein Gesamtsystem integriert. Der alte Windows-Server (naja alt war der noch nicht) dient jetzt als Backup-Server.

Bei Strato betreibe ich jetzt einen eigenen Power-Server. Nach vier Jahren war der Wechsel langsam fällig.

2014

Mein Rechner ist von der Hardware her immer noch aktuell. Jetzt läuft er unter Ubuntu 14.04 LTS.

Im März habe ich mir ein neues Smartphone geleistet, ein Motorola Moto G . Ein wirklich tolles Gerät, vor allem vom Preis-/Leistungsverhältnis her.

Meine Internet-Anbindung ist weiterhin unverändert. Zwar ist inzwischen hier VDSL mit 50 MBit verfügbar, dann verliere ich aber meinen ISDN-Anschluss. Ich warte also bis ich umstellen muss, oder das Angebot interessant ist. Die DSL-Verbindung ist seit einiger Zeit nicht mehr besonders stabil. Ich nutze meistens ssh-Verbindungen und das über Stunden. Das geht nicht mehr, die Verbindung bricht zu oft ab. Zum Glück gibt es unter Linux die Software mosh, die genau dieses Problem löst. Ich baue meine Sitzungen jetzt mit mosh auf und dann bleiben sie sogar über einen IP-Wechsel hinaus bestehen.

Meinen Server bei Strato habe ich auf ein aktuelles System umgestellt.

2015

Ich habe mir einen neuen Laserdrucker geleistet, einen HP Color Laserjet Pro MFP M277. Das Gerät hat einen eingebauten Scanner und kann auch beidseitig drucken. Natürlich wird dieses Gerät über das Netz angesprochen. Bei 299€ Neupreis kann man nicht meckern. Das Gerät ist deutlich kompakter als mein bisheriger Laserdrucker, aber auch viel jabbeliger. Mal sehen, ob es auch so lange hält.


2016

Im März bin ich ganz verwegen geworden und habe meine Mobilfunkverträge verändert. Sie sind jetzt eigenständige Verträge und nicht mehr Teil meines DSL-Paketes. Die Portierung der Rufnummern von Alice zu O2 dauert mehrere Wochen. Es ist schon interessant, was man in der gesamten Umstellungszeit an Post und Mails bekommt. Falls man das liest, dann wird man ganz rammdösig, weil die Inhalte nicht immer konsistent sind, auch was die angegebenen Preise betrifft. Es scheint aber alles geklappt zu haben.

Meinen HP 2550 habe ich jetzt nach 12 Jahren im Einsatz im Mai zur Abfallwirtschaftsstation gebracht. Es wären sonst eine neue Trommel und mehrere Drucker-Kartuschen fällig gewesen. Ich habe ihn solange noch für einfarbige Drucke genutzt, bis die schwarze Kartusche leer war.

Mein Desktop-Rechner läuft jetzt seit den Herbstferien unter Ubuntu 16.04.