Moodle

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Moodle ist eine online Lernplattform, die den meisten Ansprüchen genügen dürfte. Moodle ist openSource-Software und inzwischen in vielen Schulen und Hochschulen verbreitet.

Installation

Zur Installation bezieht man sich das aktuelle Programmpaket von http://moodle.org/ bzw. direkt von http://download.moodle.org/. Die bei Erstellen dieser Beschreibung aktuelle Version ist 1.8. Ich habe mir also die Archivdatei http://download.moodle.org/stable18/moodle-1.8.tgz geladen und unter /tmp gespeichert. Die Dateigröße liegt knapp unter 10 MByte.

Das Archiv wird dann an der richtigen Stelle entpackt:

cd /srv/www/htdocs
tar xvfz /tmp/moodle-1.8.tgz
chown -R wwwrun.www moodle

Nun muss man noch ein Verzeichnis für die Moodle-Daten anlegen. Über dessen Sicherheit kann man sich lange Zeit Gedanken machen. Eine recht unsichere Variante, die aber immer funktioniert iest es dieses Verzeichnis im Moodleverzeichnis anzulegen.

cd moodle
mkdir moodledata
chown wwwrun.www moodledata

Wenn man den Empfehlungen folgt und auf Sicherheit setzt, dann würde man dieses Verzeichnis z.B. direkt unterhalb von /srv/www anlegen. In der Beschreibung gehe ich von der unsicheren Variante aus, da ich so einfacher mehrere Installationen parallel halten kann.

Dann noch eine leere Datenbank erstellen und die Rechte richtig setzen. Im einfachsten Fall über phpMyAdmin, es geht aber auch über die Konsole

# mysql -u root -p
 > CREATE DATABASE moodle DEFAULT CHARACTER SET utf8 COLLATE utf8_general_ci; 
 > GRANT SELECT,INSERT,UPDATE,DELETE,CREATE,CREATE TEMPORARY TABLES,DROP,INDEX,ALTER ON moodle.*
         TO moodleuser@localhost IDENTIFIED BY 'yourpassword'; 
 > quit 
 # mysqladmin -u root -p reload

Konfiguration

Danach startet man einen Browser und ruft das neu Installierte Moodle auf:

http://www.meine-adresse.de/moodle/

Moodle führt dann durch einen Installationsdialog.

Hier wird zuerst die Sprache gewählt und ann erfolgen einige Überprüfungen auf richtige Konfiguration des Webservers.

Moodle1.png

In den folgenden Dialogen werden dann die Pfade und die Datenbank-Einstellungen abgefragt. Das sollte unkritisch sein, bei den Pfaden muss man aufpassen, dass man den Pfad zum Verzeichnis moodledata richtig angibt.

Am Ende dieser Schritte kommt dann eine Zusammenfassung mit eventuell ergänzenden Hinweisen.

Moodle3.png

Im vorliegenden Fall vermisst Moodle das PHP-Modul Curl, welches sich aber mit YaST leicht nachinstallieren lässt. Die Warnung hinsichtlich der MySQL-Version kann man ignorieren, wenn man nicht das ganze Datenbank-System neu installieren möchte.

Nun folgt die Installation des Sprachpaketes. Bei früheren Moodle-Version musste man das gewünschte Sprachpaket selber herunterladen und im richtigen Verzeichnis installieren. Inzwischen macht das der Installer, wenn man auf den zugehörigen Button klickt. Nach erfolgreicher Installation des Sprachpaketes und dem anschließenden Klick auf Weiter erstellt Moodle die Konfigurationsdatei config.php im Moodle-Verzeichnis. Sollte der Webserver keine Schreibberechtigung dafür besitzen, so gibt es eine entsprechende Fehlermeldung.


Nachdem man die Lizenzbedingungen akzeptiert hat muss der Installer die Datenbank anlegen und mit den ersten Inhalten versorgen. Dazu kommt ein recht unauffälliges Fenster.

Moodle4.png

Wenn man hier das Häkchen setzt, dann erfolgt dieser Schritt recht unauffällig, ansonsten bekommt man seitenlang Informationen über den Fortschritt und muss am Ende jeweils auf Weiter klicken, es sind etwa 9mal.

Nun muss noch der Haupt-Administrator angelegt werden, un eine Seite mit ein paar Grundeinstellungen ausgefüllt werden, danach ist das Moodle-System einsatzbereit.